Im­mi­gra­ti­on und Bi­la­te­ra­le mit EU

Finanz und Wirtschaft - - PRAKTIKUS/PORTRÄT - BRU­NO FÄH,

Es ist nicht wahr, dass im­mer mehr Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer durch bil­li­ge­re Ar­beits­kräf­te aus dem Aus­land ver­drängt wer­den. Auch die Löh­ne in un­se­rem Land sind nicht un­ter Druck ge­ra­ten. Im Ge­gen­teil: Seit der Ein­füh­rung der Per­so­nen­frei­zü­gig­keit sind die Sa­lä­re in der Schweiz im Schnitt um 0,6% ge­wach­sen (vor­her jah­re­lang um le­dig­lich 0,2%).

Die Ar­beits­lo­sen­zahl der Schweiz ist seit vie­len Jah­ren sta­bil ge­blie­ben; sie zählt be­kannt­lich zu den tiefs­ten welt­weit. Und der Kan­ton Zug hat mit 2% prak­tisch Voll­be­schäf­ti­gung. Es ist al­so nicht so, dass Zu­wan­de­rung ver­drängt; viel­mehr schafft sie Wohl­stand, und die Bi­la­te­ra­len ha­ben viel da­zu bei­ge­tra­gen. Wer de­ren Kün­di­gung will, ris­kiert ei­ne Ab­schot­tung un­se­res Lan­des. Wir aber wol­len wei­ter­hin of­fen und «dran» blei­ben! Dar­um muss die SVP-Ab­schot­tungs­in­itia­ti­ve ab­ge­lehnt wer­den.

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