Au­to­ne­um ist flott un­ter­wegs

Finanz und Wirtschaft - - GESUNDHEIT/INDUSTRIE - CB

«Der Um­satz ent­wi­ckel­te sich im zwei­ten Halb­jahr 2013 bes­ser als noch im Ausblick vom Som­mer an­ge­nom­men», schreibt Au­to­ne­um in der Um­satz­mel­dung vom Don­ners­tag. Die­se nennt ein Wachs­tum von 5,8%. Be­rei­nigt um Wäh­rungs­ein­flüs­se und den Ef­fekt aus dem Ver­kauf der ita­lie­ni­schen Toch­ter (132 Mio. Um­satz 2012) sind es 9,9% mehr. Die welt­wei­te Au­to­mo­bil­pro­duk­ti­on hat im Ver­gleich da­zu 3,1% ex­pan­diert.

Die ein­zel­nen Bu­si­ness Groups sind or­ga­nisch zwi­schen 5 und 26% ge­wach­sen (vgl. Ta­bel­le), wo­bei Eu­ro­pe und Sa­mea ih­re Stei­ge­rung in ei­nem Um­feld na­he­zu sta­gnie­ren­der Au­to­mo­bil­pro­duk­ti­on er­zielt ha­ben (+0,3 und –0,9%). In den bi­lan­zier­ten Zah­len wird die Leis­tung der BG Sa­mea in­des durch un­güns­ti­ge Wäh­rungs­ef­fek­te über­deckt.

Aus­ser mit der glo­ba­len Prä­senz er­klärt der Her­stel­ler von Akus­tik- und Hit­ze­schutz­sys­te­men für Mo­tor­fahr­zeu­ge sein gu­tes Ab­schnei­den auch mit der Be­lie­fe­rung er­folg­rei­cher Mo­del­le so­wie mit Markt­an­teils­ge­win­nen – die Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft, die er für sich be­an­sprucht, zahlt sich aus.

Fast noch mehr als die Um­satz–zah­len elek­tri­sie­ren die An­deu­tun­gen zum Er­geb­nis, das am 19. März pub–li­ziert wird. Der er­freu­li­che Um­satz­ver­lauf, das wei­te­re Vor­an­trei­ben ope­ra­ti­ver Ver­bes­se­run­gen und ins­ge­samt sta­bi­le Roh­ma­te­ri­al­prei­se hät­ten sich im zwei­ten Se­mes­ter güns­tig auf die ope­ra­ti­ve Mar­ge aus­ge­wirkt, heisst es von Au­to­ne­um.

Das Ma­nage­ment rech­net mit ei­nem Ge­winn über den 28,7 Mio. Fr. des Vor­jah­res – trotz des be­kann­ten Ein­mal­ef­fekts von 40 Mio. Fr. aus der Weg­ga­be von Au­to­ne­um Ita­ly und der Ka­pa­zi­täts­an­pas­sung in Frank­reich. Bis­her war es da­von aus­ge­gan­gen, die Mar­ge des ers­ten Se­mes­ters (5,2%, Ba­sis Ebit) im zwei­ten be­stä­ti­gen zu kön­nen. Die jüngs­ten Aus­sa­gen klin­gen eher nach mehr.

«Fi­nanz und Wirt­schaft» rech­net mit 5,4% im Ge­samt­jahr und lei­tet dar­aus ei­nen Ge­winn von 31 re­spek­ti­ve 64 Mio. Fr. mit und oh­ne Ein­mal­ef­fekt ab. Der den Ak­tio­nä­ren zu­ste­hen­de Ge­winn je Ak­tie wird neu auf 8.90 und 2.55 Fr. ge­schätzt (bis­her: 8.15 und 2.35 Fr.; mehr da­zu über un­ten an­ge­führ­ten Link auf fuw.ch). Für 2014 wird die Schät­zung von 10 auf 10.50 Fr. an­ge­ho­ben.

Das Wich­tigs­te aber ist: Au­to­ne­um ist gut un­ter­wegs. Pro­gno­sen zu­fol­ge wird die welt­wei­te Au­to­pro­duk­ti­on auch 2014 – und dar­über hin­aus – zu­neh­men. Wei­te­re Markt­an­teils­ge­win­ne sind wahr­schein­lich, eben­so wei­te­re ope­ra­ti­ve Fort­schrit­te, vor al­lem in Eu­ro­pa.

Mit dem Kurs­ge­winn von 10% seit Don­ners­tag neh­men die Ti­tel al­ler­dings schon viel vor­weg. Selbst im Kon­text des herr­schen­den Nied­rig­zins­um­felds sind sie statt­lich be­wer­tet. Wei­te­re (klei­ne) Avan­cen sind zwar nicht aus­ge­schlos­sen, die Luft wird aber dünn. Die aus­führ­li­che Ver­si­on des Ar­ti­kels fin­den Sie un­ter: fuw.ch/180114-1 Al­le Fi­nanz­da­ten zu Au­to­ne­um im On­li­ne-Ak­ti­en­füh­rer: fuw.ch/AUTN

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