CPH muss wohl wert­be­rich­ti­gen

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Der Che­mie- und Pa­pier­her­stel­ler CPH hat mit 2013 er­neut ein schwie­ri­ges Jahr hin­ter sich ge­bracht. Der Um­satz ist 1,6% auf 481 Mio. Fr. ge­fal­len. Die Spar­te Pa­pier hat 2,8% auf 306 Mio. Fr. ein­ge­büsst. Aus die­sem Ge­schäfts­ver­lauf her­aus rech­net CPH mit ei­nem Be­triebs­ver­lust von 27 bis 29 Mio. Fr. (2012: –22 Mio. Fr.), wo­mit sie nun schon das vier­te Jahr mit Ver­lust ab­schliesst. Ent­spre­chend drängt sich die Fra­ge nach der Wert­hal­tig­keit der An­la­gen auf. CPH sieht ei­nen Ab­schrei­bungs­be­darf von 240 bis 270 Mio. Fr. so­wohl im Pa­pie­rals auch im Che­mie­ge­schäft, wo­bei das Pa­pier­ge­schäft mit der 2008 teu­er an­ge­schaff­ten Pa­pier­ma­schi­ne (für über 500 Mio. Fr.) Pro­ble­me be­rei­tet. Im­mer­hin ist CPH dank der neu­en Ma­schi­ne hoch­pro­duk­tiv und er­wirt­schaf­tet ei­nen Cash­flow, so­dass kaum Li­qui­di­täts­o­der Ei­gen­ka­pi­tal­pro­ble­me dro­hen. Die Bör­se hat den Ab­schrei­ber, der im Früh­ling kon­kre­ti­siert wird, schon längst vor­weg­ge­nom­men. Die Ti­tel no­tie­ren weit un­ter dem aus­ge­wie­se­nen Ei­gen­ka­pi­tal­wert, der per En­de 2012 noch 2360 Fr. pro Ak­tie aus­mach­te.

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