Lau­war­me News zur Be­richts­sai­son

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Ve­ri­zon und J&J über­zeu­gen nicht – Spe­ku­la­tio­nen um IBM – Ka­na­di­sche Gold­wer­te glän­zen

ther King ge­schlos­sen. Am Di­ens­tag er­öff­ne­te der S&P 500 auf 1841,05. Seit Don­ners­tag ist das ein Mi­nus von 0,3%.

Die Sai­son der Un­ter­neh­mens­ab­schlüs­se kommt nun rich­tig in Schwung. Am Mitt­woch war­ten un­ter an­de­rem das On­li­ne­auk­ti­ons­por­tal eBay (Er­öff­nungs­kurs am Di­ens­tag 54 $, –0,5% seit Don­ners­tag) und die Ei­sen­bahn­grup­pe Nor­folk Sou­thern (89.26 $, +1,7%) mit den Zah­len auf. Am Don­ners­tag sind App­le (541 $, –2,4%), McDo­nald’s (95.36 $, –0,7%) und Mi­cro­soft (36.81 $, –0,2%) dran. Zu Wo­chen­schluss be­rich­ten Bris­tolMy­ers Squibb (54.43 $, –0,7%), Ho­ney­well (90.61 $, +0,6%) und Proc­ter & Gam­ble (80.59 $, unv.) über den Ge­schäfts­gang.

Ins­ge­samt le­gen die­se Wo­che sieb­zig Ge­sell­schaf­ten aus dem S&P 500 ih­re Zah­len auf den Tisch. Ana­lys­ten rech­nen da­mit, dass die Ge­win­ne der Un­ter­neh­men aus dem US-Leit­in­dex in der letz­ten Be­richts­pe­ri­ode durch­schnitt­lich um 7% ge­stie­gen sind. Das, nach­dem sie be­reits im drit­ten Quar­tal nur um 6% ge­wach­sen wa­ren. Bis­her ha­ben 45 Kon­zer­ne das Er­geb­nis aus­ge­wie­sen. We­ni­ger als die Hälf­te konn­te die Pro­gno­sen der Ana­lys­ten über­tref­fen, was klar un­ter dem Durch­schnitt liegt.

Am Di­ens­tag­mor­gen stan­den die Quar­tals­zah­len von Ve­ri­zon (48.84 $, +0,6%) und John­son & John­son (94.93 $, +0,3%) im Fo­kus. Bei­de Kon­zer­ne schnit­ten mit dem Ge­winn zwar bes­ser ab, als Wal­ls­treet er­war­tet hat­te. Der Aus­blick ver­moch­te die In­ves­to­ren je­doch nicht zu über­zeu­gen. Bei­de Ti­tel ten­dier­ten schwä­cher.

Um IBM (190.15 $, +0,7%) ran­ken sich Ge­rüch­te. «Big Blue» soll sich über­le­gen, das Ge­schäft mit Gross­rech­nern im un­te­ren Preis­seg­ment zu ver­kau­fen. Die Re­de ist von ei­nem Trans­ak­ti­ons­preis in der Grös­sen­ord­nung von 2,5 bis 4,5 Mrd. $. Als po­ten­zi­el­ler In­ter­es­sent wird der chi­ne­si­sche IT-Rie­se Le­no­vo ge­nannt, der be­reits im De­zem­ber 2004 die PC-Spar­te von IBM über­nom­men hat­te.

Gold­ak­ti­en wa­ren an der Börse von To­ron­to ge­fragt. Der Preis für das gel­be Edel­me­tall flir­te­te zu Wo­chen­be­ginn mit dem höchs­ten Wert seit fünf Wo­chen. Das gab Ak­ti­en wie Bar­rick Gold (20.96 kan. $, +5,2%) und De­tour Gold (6.50 kan. $, +14%) Auf­trieb. Ei­ne Ab­fuhr gab es der­weil für den Bran­chen­rie­sen Gold­corp (25.28 kan. $, +3,7%): Der Ver­wal­tungs­rat des klei­ne­ren Kon­kur­ren­ten Osis­ko Mi­ning (6.42 kan. $, +2,7%) lehnt sei­ne Über­nah­me­of­fer­te ab. Gut un­ter­wegs wa­ren die Ti­tel des Smart­pho­ne­her­stel­lers BlackBer­ry (10.77 kan. $, +14,9%), auf des­sen Ge­rä­te das Pen­ta­gon auch künf­tig setzt. Der Leit­in­dex S&P/TSX Com­po­si­te mach­te 1% auf 13972,73 gut. Er notiert da­mit auf dem höchs­ten Ni­veau seit April 2011.

An der Börse von São Pau­lo trüb­te die Kon­junk­tur­ver­lang­sa­mung in Chi­na die Stim­mung. Be­trof­fen wa­ren un­ter an­de­rem die Ak­ti­en von Va­le (29.32 Re­al, –3,2%), dem welt­gröss­ten Ei­sen­erz­för­de­rer. Eben­so un­ter Druck ge­rie­ten die Ti­tel des Stahl­kon­zerns Usi­mi­nas (13.69 Re­al, –1,6%). Der bra­si­lia­ni­sche Leit­in­dex Bo­ve­s­pa gab im Be­richts­zeit­raum 1,9% auf 48728,2 nach und be­wegt sich da­mit auf dem tiefs­ten Stand seit fünf Mo­na­ten.

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