Merck-CFO hin­ter­lässt Lü­cke

Finanz und Wirtschaft - - GESUNDHEIT - DF

Für Mat­thi­as Za­chert ist es ein Kar­rie­re­sprung, doch der über­ra­schen­de Wech­sel des Fi­nanz­chefs von Merck zu Lan­xess hat die An­le­ger auf dem fal­schen Fuss er­wischt. Der Kurs der in Frank­furt ko­tier­ten Merck-Ak­ti­en brach am Mon­tag über 10% auf 119.30 € ein.

An­ders als beim deut­schen Phar­ma­und Che­mie­un­ter­neh­men Merck wird Za­chert bei der eben­falls aus Deutsch­land stam­men­den Che­mie­grup­pe Lan­xess die Kon­zern­füh­rung ver­ant­wor­ten. Vor sei­nem Wech­sel zu Merck im Ju­ni 2011 hat­te der 46-jäh­ri­ge Deut­sche be­reits als Fi­nanz­chef für Lan­xess ge­ar­bei­tet. Die Ak­tio­nä­re von Lan­xess be­grüss­ten ihn freu­de­strah­lend: Die Ti­tel des Che­mie­kon­zerns ge­wan­nen zu Wo­chen­be­ginn über 8% auf knapp 49 €.

Die Merck-Ak­ti­en wa­ren nach dem Amts­an­tritt von Za­chert als CFO zu­nächst un­ter Druck ge­stan­den, er­hol­ten sich dann aber suk­zes­si­ve und ent­wi­ckel­ten sich klar bes­ser als der Bran­chen­in­dex Sto­xx Phar­ma (vgl. Kurs­gra­fik). Za­chert er­warb sich pri­mär Re­spekt we­gen der kon­se­quen­ten Um­set­zung ei­nes Kos­ten­sen­kungs­pro­gramms in der Phar­maspar­te Merck Se­ro­no. Wei­te­re Kur­s­im­pul­se sind kaum ab­seh­bar.

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