ADB be­rei­nigt Alt­las­ten

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN - DM

Die Spat­zen pfif­fen es schon im No­vem­ber von den Dä­chern: Der West­schwei­zer Di­gi­talTV-Lö­sungs­spe­zia­list Ad­van­ced Di­gi­tal Broad­cast (ADB) nimmt für 2013 ho­he Ab­schrei­bun­gen vor. Am Frei­tag er­klär­te die Grup­pe, ei­nen ope­ra­ti­ven Ver­lust (Ebit) in un­ge­nann­ter Hö­he aus­wei­sen zu müs­sen. ADB macht ei­ne Good­will­wert­be­rich­ti­gung über 9 Mio. $ auf Vidi­om Sys­tems so­wie «ge­wis­se Or­ga­ni­sa­ti­ons­kos­ten» über 2 Mio. $. gel­tend. Vidi­om bie­tet Lö­sun­gen für in­ter­ak­ti­ves TV et­wa für US-Ka­bel­netz­be­trei­ber an und wur­de von ADB 2006 ge­kauft. Oh­ne Son­der­ef­fek­te ha­be das Ebit im Ge­samt­jahr rund 5 Mio. $ er­reicht – ge­gen­über ei­nem be­rei­nig­ten Ebit von 13,6 Mio. $ (2012), so ADB. Auch ver­buch­te die Grup­pe ei­nen Um­satz­rück­gang von 17,4% auf 373 Mio. $. Wäh­rend das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis im Rah­men der Er­war­tun­gen lag, fiel das Um­satz­mi­nus stär­ker aus, als von ADB im No­vem­ber pro­gnos­ti­ziert (–15%). Un­er­freu­lich ist, dass ADB im zwei­ten Halb­jahr of­fen­bar ope­ra­tiv nur knapp pro­fi­ta­bel war. FuW hält aber vor­erst an der Ge­winn­schät­zung für 2014 (1.55 Fr. je Ak­tie) fest. Die Ti­tel ver­lo­ren am Frei­tag zeit­wei­se über 7%, ih­re Durst­stre­cke dürf­te wei­ter an­hal­ten.

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