De­vi­sen­re­ser­ven

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Die Re­ser­ven an aus­län­di­scher Wäh­rung sin die Mu­ni­ti­on ei­ner Zen­tral­bank, um ei­ne Ab wer­tung auf­zu­hal­ten. Die Fremd­wäh­rung wird bei ei­ner In­ter­ven­ti­on ver­kauft, die ei­ge­ne Va­lu­ta er­wor­ben. Auch wenn kein fes­ter Wech­sel­kurs ge­hal­ten wer­den muss, wol­len No­ten­ban­ken die Vo­la­ti­li­tä der Wäh­rung durch In­ter­ven­tio­nen glät­ten. Mo­men­tan hat Chi­na ein Wech­sel­kurs ziel zu ei­nem Korb aus Fremd­wäh­run­gen. Durch die welt­gröss­ten De­vi­sen­re­ser­ven un Ka­pi­tal­kon­trol­len ist die Peop­le’s Bank of Chi­na un­an­ge­foch­ten in ih­rer Kon­trol­le übe den Yuan. An­de­re asia­ti­sche Län­der wie Th land, Ma­lay­sia und Ko­rea ha­ben in Er­in­ne­rung der Asi­en­kri­se ih­re Re­ser­ven fast ver­dop­pelt. Kri­tisch sieht es für Ar­gen­ti­ni­en aus. Mit ei­nem Re­ser­ve­stand von um die 5 des Brut­to­in­land­pro­dukts könn­te bald al­le Mu­ni­ti­on ver­schos­sen sein, um ei­ne wei­ter Ab­wer­tung des Pe­sos zu ver­hin­dern.

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