Fle­xi­ble Wäh­rung

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - AT

Die Grafik un­ten zeigt die his­to­ri­sche Vo­la­ti­li­tät am De­vi­sen­markt über die vor­an­ge­gan­gen zwölf Mo­na­te. Der Ver­gleich zwi­schen den Schwan­kun­gen 1996 – vor der Asi­en­kri­se – und 2013/2014 macht klar, dass die Wech­sel­kur­se sich nun deut­lich hef­ti­ger be­we­gen. Die­se neue Vo­la­ti­li­tät er­schwert zwar den in­ter­na­tio­na­len Han­del. Doch die hö­he­ren Schwan­kun­gen zei­gen, dass die No­ten­ban­ken we­ni­ger ver­su­chen, ih­re Wäh­run­gen un­ter Kon­trol­le zu be­hal­ten. Die Wäh­run­gen wer­den nicht mehr bis zum bit­te­ren En­de ver­tei­digt. Spe­ku­lan­ten kön­nen ge­gen ei­nen Wäh­rungs-Peg nicht mehr ri­si­ko­los wet­ten. Und ei­ne früh­zei­ti­ge Ab­wer­tung kann wich­ti­ge wirt­schaft­li­che An­pas­sungs­pro­zes­se aus­lö­sen, auch wenn sie kurz­fris­tig schmerz­haft sind. Die Re­gie­run­gen kom­men un­ter Re­form­druck, die Ex­por­te ver­bil­li­gen sich (vgl. Text un­ten), und im bes­ten Fall wird auch we­ni­ger im­por­tiert.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.