Aus­land­schul­den

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Die Aus­land­schul­den sind in den meis­ten Schwel­len­län­dern seit den Neun­zi­ger­jah­ren zu­rück­ge­gan­gen. Die Aus­nah­me sind ost­eu­ro­päi­sche Län­der, die nun eng mit dem Ka­pi­tal­markt der Eu­ro­zo­ne ver­knüpft sind. Ge­nau­so wich­tig wie der Rück­gang der Aus­land­schul­den ist ih­re Zu­sam­men­set­zung. Die Emer­ging Mar­kets ha­ben we­ni­ger Kre­di­te in Fremd­wäh­run­gen auf­ge­nom­men – und das Aus­mass der kurz­fris­ti­gen Dar­le­hen ist nicht so kri­tisch wie zu Zei­ten der Asi­en­kri­se. Die Staa­ten ge­ben bei­spiels­wei­se we­ni­ger An­lei­hen in Dol­lar aus, die bei ei­ner Ab­wer­tung der ei­ge­nen Wäh­rung zur gros­sen Last wür­den. Auch der Fi­nanz­sek­tor ächzt nicht wie zu Zei­ten der Asi­en­kri­se un­ter gros­sen Ver­bind­lich­kei­ten in Fremd­wäh­run­gen. We­gen die­ser In­sta­bi­li­tät der Geld­in­sti­tu­te wur­den in den Neun­zi­ger­jah­ren oft erst Kre­di­te des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds not­wen­dig.

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