Erics­son über­zeugt mit Mar­ge

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Bri­ti­sche TV-An­bie­ter ge­fragt – Dia­geo zu­rück­ge­stuft – LVMH avan­cie­ren

Da­ge­gen müs­sen sich die An­le­ger der Deut­schen Bank (35.89 €, –2,5%) ge­dul­den. Nach dem ent­täu­schen­den Er­geb­nis 2013 müs­se das In­sti­tut auch 2014 mit Ge­gen­wind rech­nen, warn­ten die Vor­stand­chefs Ans­hu Jain und Jür­gen Fit­schen am Mitt­woch im Rah­men der Bi­lanz­pres­se­kon­fe­renz. Mil­li­ar­den­kos­ten für Rechts­strei­tig­kei­ten und der In­sti­tuts­um­bau las­ten auf der Bi­lanz der Gross­bank.

Der Tele­com­aus­rüs­ter Erics­son (80 sKr., +6,6%) ent­täusch­te bei der Um­satz­ent­wick­lung. Der Er­lös lag im vier­ten Quar­tal mit 7,58 Mrd. € nur we­nig über dem Vor­jah­res­ni­veau. Nach ei­nem Ver­lust im Vor­jahr schrieb Erics­son 2013 wie­der Ge­winn. Ap­plaus er­hiel­ten die Schwe­den für die Brut­to­mar­ge. Dank lu­kra­ti­ver Auf­trä­ge und Kos­ten­sen­kun­gen ver­bes­ser­te sie sich von 31,1 auf 37,8%.

BT Group (383,3 p, +0,8%) hol­ten am Frei­tag nach der Vor­la­ge der Zah­len für das drit­te Quar­tal Ver­lus­te auf. Das im Som­mer an­ge­lau­fe­ne Sport­fern­seh­pro­gramm kommt gut an und stimmt BT Group op­ti­mis­tisch. Der bri­ti­sche Tele­com­kon­zern er­höh­te die Jah­res­pro­gno­sen für das lau­fen­de Ge­schäfts­jahr (per En­de März).

BSkyB (876, +2,8%) mach­ten am Don­ners­tag nach gu­ten Halb­jah­res­zah­len des bri­ti­schen PayTV-An­bie­ters Bo­den gut. Trotz wach­sen­der Kon­kur­renz ge­wann das Un­ter­neh­men Kun­den hin­zu – die da­zu auch noch mehr aus­ge­ben: Der Um­satz je Abon­nent nahm eben­falls zu. Ho­he Mar­ke­ting­aus­ga­ben, In­ves­ti­tio­nen so­wie ge­stie­ge­ne Kos­ten für Li­ve-Rech­te drü­cken auf den Ge­winn: Er fiel 16% auf 411 Mio. £.

Schwach ten­dier­ten Ak­ti­en aus dem Le­bens­mit­tel­sek­tor. Dia­geo (1800,5 p, –7,5%) wur­den nach schwa­chen Halb­jah­res­zah­len zu­rück­ge­stuft. Der Um­satz fiel 1% auf 5,93 Mrd. £. Die lan­ge Zeit gu­ten Ge­schäf­te in den Schwel­len­län­dern ge­ra­ten ins Sto­cken. So liess das har­te Vor­ge­hen Chi­nas ge­gen Kor­rup­ti­on den Ab­satz im Land ein­bre­chen. Die Spe­sen­gel­der für teu­re Spi­ri­tuo­sen sit­zen we­ni­ger lo­cker. Um die Mar­ge zu stei­gern, kün­dig­te der welt­weit füh­ren­de Spi­ri­tuo­sen­her­stel­ler nun ein Spar­pro­gramm an.

Auf­wärts ging es hin­ge­gen für LVMH (132.15 €, +6,4%). Über­ra­schend gut lie­fen die Ge­schäf­te der Spi­ri­tuo­sen­spar­te, in der an­de­re Kon­zer­ne Absatzprobleme be­kun­den, und der Be­reich Le­der­wa­ren und Mo­de, die LVMH ein gu­tes Weih­nachts­ge­schäft be­scher­te. Kon­zern­weit stieg der Um­satz 4% auf 29,15 Mrd. € (vgl. Sei­te 12).

Vor dem chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fest kam es zu Ge­winn­mit­nah­men an vie­len Bör­sen Asi­ens. Die Dros­se­lung der Fed-Bond­käu­fe ver­stärk­te den Ab­wärts­trend. In To­kio ge­rie­ten die Kur­se ins Rut­schen. Schlech­te­re Ge­winn­aus­sich­ten be­las­te­ten zu­dem die Ti­tel von Ad­van­test (1098 Yen, –14,6%), da der Her­stel­ler von Test­sys­te­men für Com­pu­ter­chips die schwä­che­re PC-Nach­fra­ge spürt. Ca­non (3006 Yen, –5,1%) er­war­tet für das lau­fen­de Jahr nur ei­nen ge­rin­gen Um­satz­an­stieg. Da die Hälf­te der Pro­duk­ti­on in Ja­pan statt­fin­det und der Um­satz zu 80% im Aus­land er­zielt wird, setzt das Un­ter­neh­men auf ei­nen schwä­che­ren Yen. Nin­ten­do (12 150 Yen, –10,4%) ge­lang es nicht, In­ves­to­ren zu über­zeu­gen, wie das an­ge­schla­ge­ne Un­ter­neh­men künf­tig sei­nen Ge­winn er­hö­hen will. Für das im März en­den­de Ge­schäfts­jahr er­war­tet Nin­ten­do ei­nen Ver­lust von 245 Mio. $. Be­son­ders ver-

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