Gros­ses In­ter­es­se an Ro­che und Giv­au­dan

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - MA­NU­EL DÜRR,

Im Ver­lauf des Frei­tags wei­te­ten sich die Ver­lus­te an den glo­ba­len Ak­ti­en­märk­ten aus. Der Schwei­zer Leit­in­dex SMI no­tier­te mit ei­nem Mi­nus von über ei­nem Pro­zent ge­gen­über dem Schluss­kurs vom Don­ners­tag und pen­del­te um die Mar­ke von 8100. Noch deut­li­cher wa­ren die Ver­lus­te im Eu­ro­raum. Der Eu­ro Sto­xx 50 no­tier­te 1,8% tie­fer als am Vor­abend auf ei­nem Ni­veau von 2975.

Ei­ne über­ra­schend vo­la­ti­le Wo­che hat Ro­che hin­ter sich. Die Ge­nuss­schei­ne des Phar­ma­kon­zerns ver­teu­er­ten sich am Don­ners­tag 4,3%, nach­dem ei­ne Um­satz­stei­ge­rung von 3% und ein Ge­winn­zu­wachs von 18% ge­gen­über dem Vor­jahr ver­mel­det wor­den war. He­bel­pro­duk­te-An­le­ger schie­nen auch nach die­sem An­stieg wei­ter­hin zu­ver­sicht­lich ge­stimmt zu sein und po­si­tio­nier­ten sich mit Call-Warrants ( WFROG). Der Aus­übungs­preis ist rund 15% un­ter dem ak­tu­el­len Kas­sa­kurs an­ge­setzt. Zu­dem of­fe­riert der War­rant ei­ne un­ge­wöhn­lich lan­ge Lauf­zeit bis Mit­te De­zem­ber 2015.

Ei­ne eben­falls be­mer­kens­wer­te Kurs­ent­wick­lung voll­zog am Don­ners­tag Giv­au­dan. So­wohl beim Um­satz als auch beim Ge­winn ver­moch­te der Aro­men- und Riech­stoff­her­stel­ler zu über­zeu­gen. Die Ak­ti­en zo­gen 6,3% an. An­le­ger setz­ten auch hier mit Call- Warrants (GIVJB) auf stei­gen­de Kur­se. Das spe­ku­la­ti­ve In­stru­ment ver­fällt im Sep­tem­ber die­ses Jah­res und be­sitzt ei­nen Aus­übungs­preis von 1300 Fr., was ge­ra­de ein­mal gut zwei Pro­zent un­ter dem ak­tu­el­len Kas­sa­kurs liegt.

Ab­war­tend re­agier­ten In­ves­to­ren im Seg­ment der An­la­ge­pro­duk­te. Kein Pro­dukt konn­te bis Frei­tag­nach­mit­tag ein sie­ben­stel­li­ges Vo­lu­men ver­zeich­nen. Durch die nied­ri­ge­ren Ak­ti­en­kur­se und den An­stieg der Vo­la­ti­li­tä­ten gibt es nun wie­der ver­mehrt Mög­lich­kei­ten, Ren­di­te­opti­mie­rungs­pro­duk­te un­ter Pa­ri zu er­wer­ben.

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