Ab­flau­en der Tur­bu­len­zen er­war­tet

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Für den Ak­ti­en­markt er­war­ten An­le­ger, dass die Kurs­aus­schlä­ge ab­neh­men wer­den. Das zeigt die im­pli­zi­te Vo­la­ti­li­tät (er­war­te­te Schwan­kungs­brei­te), die in Op­tio­nen auf den S&P 500 ein­ge­preist ist. Com­merz­bank-Stra­te­ge Bernd Mey­er sieht da­rin ei­ne Ge­fahr neu­er Kurs­ver­lus­te, da die An­le­ger noch zu op­ti­mis­tisch sei­en.

Nun ist die Ter­min­kur­ve der am Markt er­war­te­ten Vo­la­ti­li­tä­ten in Back­war­da­ti­on: Die Wer­te in na­her Zu­kunft sind hö­her als in fer- ner Zu­kunft (vgl. Grafik 3). So hat sich die er­war­te­te Vo­la­ti­li­tät auf Sicht von zwölf Mo­na­ten wäh­rend der ver­gan­ge­nen vier Wo­chen nur leicht von 15,3 auf 17,5% er­höht. Da­ge­gen hat sich die pro­gnos­ti­zier­te Schwan­kungs­brei­te für die nächs­ten dreis­sig Ta­ge fast ver­dop­pelt: von 10,8 auf 17,5%.

Ei­ne zu­neh­men­de im­pli­zi­te Vo­la­ti­li­tät spricht da­für, dass die An­le­ger Ver­lus­te be­fürch­ten: In der Bais­se zei­gen Ak­ti­en­kur­se die gröss­ten Schwan­kun­gen.

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