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Finanz und Wirtschaft - - 4 -

Der Ver­gleich zwi­schen der Ge­winn­ren­di­te des S&P 500 und der Ren­di­te von US-Staats­an­lei­hen zeigt, dass Ak­ti­en ei­nen Ren­di­te­vor­teil bie­ten. Sie sind ver­g­li­chen mit An­lei­hen auch güns­ti­ger be­wer­tet. In­klu­si­ve Di­vi­den­den kön­nen In­ves­to­ren bis En­de 2014 bei En­ga­ge­ments in den USA und in Ja­pan auf ein Er­trags­po­ten­zi­al von knapp 10% hof­fen. In Eu­ro­pa, un­se­rer fa­vo­ri­sier­ten Ak­ti­en­re­gi­on für 2014, soll­te das Wachs­tum der Ge­win­ne der im Sto­xx 600 ver­tre­te­nen Un­ter­neh­men um durch­schnitt­lich 14% den Bör­sen wei­te­ren Auf­trieb ver­lei­hen. Un­ter den Fest­ver­zins­li­chen sind Un­ter­neh­mens­an­lei­hen in­ter­es­sant. Im Nied­rig­zins­um­feld ste­hen sie auf­grund ih­rer Zin­s­auf­schlä­ge wei­ter im Fo­kus. Die Kom­bi­na­ti­on aus Wirt­schafts­wachs­tum und positiver Ent­wick­lung der Un­ter­neh­mens­da­ten lässt ei­nen so­li­den Er­trag er­war­ten. Auch sind glo­ba­le Bonds, die ei­nem Un­cons­trai­ned-Mo­dell fol­gen – das heisst mehr Fle­xi­bi­li­tät bei sich ver­än­dern­den An­lei­he­märk­ten –, zu fa­vo­ri­sie­ren. Zu­dem sind spa­ni­sche und ita­lie­ni­sche Staats­an­lei­hen, die dem durch die Ta­pe­ring-Dis­kus­si­on aus­ge­lös­ten Ren­di­te­an­stieg in den USA wi­der­stan­den ha­ben, nach wie vor ei­ne gu­te Bei­mi­schung in ei­nem An­lei­hen­port­fo­lio. Ei­ne at­trak­ti­ve Stra­te­gie im Eu­ro­raum bleibt Car­ry und Tigh­ten­ing, das Set­zen auf ei­ne Nor­ma­li­sie­rung der Zins­dif­fe­ren­zen von Pe­ri­phe­rie- bei­spiels­wei­se zu deut­schen Bun­des­an­lei­hen.

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