Neue Sta­tu­ten

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE/INDUSTRIE - CC

Zur Um­set­zung der Min­der-Initia­ti­ve ent­schei­det die Ge­ne­ral­ver­samm­lung (GV) von Swiss­com am 7. April 2014 über die An­pas­sung meh­re­rer Be­stim­mun­gen. Vor­ge­se­hen ist in den ge­än­der­ten Sta­tu­ten un­ter an­de­rem, dass die Ver­gü­tun­gen für Ver­wal­tungs­rat (VR) und Ma­nage­ment für das je­weils fol­gen­de Ge­schäfts­jahr, pro­spek­tiv, fest­ge­legt wer­den sol­len. Um­ge­setzt wür­de dies erst­mals an der GV 2015. Die An­le­ger könn­ten dann über die Ge­samt­ver­gü­tun­gen für 2016 ab­stim­men. Das Stim­men­schwer­ge­wicht liegt dann wohl wei­ter­hin beim Bund, der sei­nen An­teil zu­letzt von 56,8 auf 51,2% ge­senkt hat. Die bis­he­ri­ge rück­wir­ken­de Kon­sul­ta­tiv­ab­stim­mung zum Ver­gü­tungs­be­richt will der Kon­zern bei­be­hal­ten.

Die­ses Vor­ge­hen ist um­strit­ten. Ei­ni­ge Cor­po­ra­te-Go­ver­nan­ce-Ex­per­ten spre­chen sich für ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung der Lohn­kom­po­nen­ten aus, weil die­se ei­ner un­ter­schied­li­chen Lo­gik fol­gen. Dem­nach wür­de nur über den fes­ten Be­stand­teil im Vor­aus ab­ge­stimmt, und über va­ria­ble Ge­halts­kom­po­nen­ten re­tro­spek­tiv.

Im April stellt sich zu­dem Richard Roy, Vi­ze­prä­si­dent des Swiss­com-VR, nach elf Amts­jah­ren nicht mehr zur Wie­der­wahl. Als Er­satz wird Frank Esser (55) vor­ge­schla­gen, der in der Mo­bil­funk­bran­che für Man­nes­mann, Vi­ven­di und SFR tä­tig war. Al­le Fi­nanz­da­ten zu Swiss­com im On­li­ne-Ak­ti­en­füh­rer: fuw.ch/SCMN

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