App­le stützt die ei­ge­nen Pa­pie­re

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - TR

Es war ein har­ter Schlag: Nach Vor­la­ge der Zah­len für das ver­gan­ge­ne Jahr tauch­ten die App­leAk­ti­en fast 9%. Seit­her ging es seit­wärts – vor al­lem wohl, weil die Ak­ti­en ei­nen pro­mi­nen­ten Un­ter­stüt­zer hat­ten: App­le selbst. In ei­nem Interview er­klär­te der App­le-Chef Tim Cook jetzt, das Ma­nage­ment ha­be den Tau­cher ge­nutzt, um Ak­ti­en im Wert von 14 Mrd. $ zu­rück­zu­kau­fen. An­le­gern gibt das Si­cher­heit.

App­le scheint dar­an ge­le­gen, dass der Kurs nicht un­ter die 500-$-Mar­ke fällt. In den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten ha­be App­le für 40 Mrd. $ ei­ge­ne Pa­pie­re er­wor­ben, er­klär­te der CEO wei­ter. «Das heisst: Wir glau­ben an App­le.»

An­le­ger hat­ten die­sen Glau­ben nach der jüngs­ten Bi­lanz ver­lo­ren. Vor al­lem der Ausblick ent­täusch­te. Aus­ser­dem er­war­ten die In­ves­to­ren end­lich wie­der bahn­bre­chen­de Ge­rä­te. App­le ar­bei­te an neu­en Pro­dukt­gat­tun­gen, sag­te Cook dem «Wall Street Jour­nal». Ri­si­ko­fä­hi­ge An­le­ger nut­zen Kurs­schwä­chen. Neue Ge­rä­te – et­wa ei­ne ei­ge­ne Smart­watch – soll­ten frü­hes­tens im Herbst kom­men.

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