UBS prüft Per­so­nal­pra­xis

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UBS hat zwei Mit­ar­bei­ter in Hong­kong frei­ge­stellt – dies im Zu­sam­men­hang mit Fra­gen zur Ein­stel­lungs­pra­xis bei Ver­wand­ten von Kun­den, be­rich­ten Bloom­berg und Reu­ters. Die Frei­stel­lung des He­ad Ca­pi­tal Mar­kets So­lu­ti­ons Asia und ei­ner Mit­ar­bei­te­rin ha­be sich im Zu­ge der Un­ter­su­chung der USBe­hör­den über An­stel­lungs­prak­ti­ken von J. P. Mor­gan ab­ge­spielt.

Zur Dis­kus­si­on steht die Ein­stel­lung von Joy­ce Wei, der Toch­ter des Chair­man von Ti­an­he Che­mi­cals Group, ei­nem Fest­land­un­ter­neh­men, das die­ses Jahr in Hong­kong ei­nen Bör­sen­gang an­strebt. Ti­an­he hat en­ge Ver­bin­dun­gen zu den staat­li­chen Öl­ge­sell­schaf­ten Si­no­pec und Pe­troChi­na. Bis Au­gust 2013 ar­bei­te­te Wei bei J. P. Mor­gan, ab Ok­to­ber bei UBS. UBS nimmt an­schei­nend für den an­ste­hen­den Bör­sen­gang, der Ti­an­he 1 Mrd. $ ein­brin­gen könn­te, ei­ne wich­ti­ge Rol­le ein. Zu­vor galt J. P. Mor­gan als aus­sichts­reichs­ter Kan­di­dat, gab das Man­dat je­doch ab, als Fra­gen über Wei auf­tauch­ten. UBS un­ter­su­che nun, ob bei der An­stel­lung Weis in­ter­ne Richt­li­ni­en ver­letzt wur­den.

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