In­no­va­ti­on kos­tet

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - TR

Die Ma­na­ger von Goog­le ge­ben das Geld mit vol­len Hän­den aus – und trotz­dem bleibt ge­nug auf der ho­hen Kan­te. So hat die Such­ma­schi­ne ge­ra­de für 3,2 Mrd. $ Nest über­nom­men, ei­nen Her­stel­ler von Ther­mo­sta­ten und Brand­mel­dern. Im ver­gan­ge­nen Jahr kam der Na­vi­ga­ti­ons­dienst Wa­ze für 1 Mrd. $ zu Goog­le, für ei­nen un­ge­nann­ten Kauf­preis zu­dem der Ro­bo­ter­her­stel­ler Bos­ton Dy­na­mics. Wie kein Zwei­ter der gros­sen IT-Kon­zer­ne po­si­tio­niert sich Goog­le für Zu­kunfts­fel­der, In­ter­net der Din­ge et­wa oder eben Ro­bo­tik.

An Bar­re­ser­ven ver­fügt Goog­le trotz­dem über mehr als 60 Mrd. $. For­de­run­gen nach Di­vi­den­den hat die Füh­rung rund um Mit­grün­der und CEO Lar­ry Pa­ge bis­lang er­folg­reich ab­ge­blockt. Der Auf­schrei ent­täusch­ter Ak­tio­nä­re hält sich in Gren­zen: Auf Sicht von zwölf Mo­na­ten sind die Va­lo­ren 50% ge­stie­gen. Ab April wird ein Ak­ti­en­split für op­tisch güns­ti­ge­re Prei­se sor­gen – und mehr Ein­fluss der Grün­der. Alt Ak­tio­nä­re er­hal­ten pro Pa­pier ei­ne neue Ak­ti­en­gat­tung (Class-C-Ti­tel ge­nannt), die kein Stimm­recht um­fas­sen.

Auf die Be­wer­tung schlägt sich all das schon jetzt nie­der. Das Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis 2015 liegt bei 19. Ri­si­ko­fä­hi­ge In­ves­to­ren soll­ten Kurs­rück­schlä­ge ab­war­ten, um sich ge­zielt zu ver­stär­ken.

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