Cla­ri­ant strafft das Port­fo­lio

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - CB

Die ak­ti­ve Port­fo­li­o­be­wirt­schaf­tung von Cla­ri­ant zei­tigt ei­ne wei­te­re – klei­ne­re – De­ves­ti­ti­on: «Das Was­ser­be­hand­lungs­ge­schäft passt nicht län­ger zu un­se­rer Po­si­tio­nie­rung als glo­bal füh­ren­des Un­ter­neh­men in all un­se­ren Ge­schäfts­fel­dern», be­grün­det CEO Ha­riolf Kott­mann in der Mel­dung vom Di­ens­tag den Ver­kauf. Kon­kret geht es um die Ak­ti­vi­tä­ten in Süd­afri­ka, die letz­tes Jahr 41 Mio. Fr. Um­satz ein­ge­bracht ha­ben. Ne­ben die­sen gibt es noch an­de­re, klei­ne­re Ge­schäf­te, vor al­lem in Latein­ame­ri­ka, doch ist für sie noch nichts spruch­reif.

Über­nom­men wird der Süd­afri­ka­teil von der süd­afri­ka­ni­schen Grup­pe AECI, ei­ner Her­stel­le­rin von Spreng­stof­fen und Spe­zi­al­che­mi­ka­li­en, die da­für 34 Mio. Fr. in bar zu zah­len be­reit ist. Die Trans­ak­ti­on soll bis En­de zwei­tes Quar­tal ab­ge­schlos­sen sein.

Auf Kon­zern­ebe­ne wirkt sich der Ver­kauf kaum aus, be­trifft er doch we­ni­ger als 1% des Cla­ri­ant-Um­sat­zes. Im Seg­ment Na­tu­ral Re­sour­ces, dem das Was­ser­be­hand­lungs­ge­schäft an­ge­hört, ist der Ef­fekt grös­ser: Da geht es um 3% der Ein­nah­men. Vor al­lem aber ist hier ein güns­ti­ger Ef­fekt auf die Mar­ge zu er­war­ten; Bank Von­to­bel schätzt ihn auf 40 Ba­sis­punk­te. Die Stim­mung für die Ak­ti­en dürf­te von der kon­se­quen­ten Port­fo­li­o­be­wirt­schaf­tung pro­fi­tie­ren.

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