In­fla­ti­ons­zie­le

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - AN

Jahr­zehn­te­lang wa­ren die No­ten­ban­ken in Eu­ro­pa und Ame­ri­ka dar­um be­müht, dass die In­fla­ti­on (Geld­ent­wer­tung) nicht über­hand­nimmt. Nun sind mit dem Ge­gen­teil kon­fron­tiert: mit ei­ner zu nied­ri­gen Teue­rung. Sie ver­fol­gen da­her In­fla­ti­ons­zie­le, die ga­ran­tie­ren sol­len, dass die Prei­se an­ge­mes­sen stei­gen. Die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank ori­en­tiert sich an dem har­mo­ni­sier­ten Ver­brau­cher­preis­in­dex für die Eu­ro­zo­ne. Er soll mit­tel­fris­tig na­he, aber knapp un­ter 2% zu­neh­men. Das be­vor­zug­te Mass des ame­ri­ka­ni­schen Fe­deral Re­ser­ve ist die Kern­ra­te der Prei­se für per­sön­li­che Kon­sum­aus­ga­ben (Per­so­nal Con­sump­ti­on Ex­pen­ditu­re, PCE), ei­ne Al­ter­na­ti­ve zum Kon­su­men­ten­preis­in­dex (Con­su­mer Pri­ce In­dex, CPI). Das Fed peilt als Ziel ei­ne PCE-In­fla­ti­on von 2% an.

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