Neue Kri­se der Schwel­len­märk­te?

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - MAERKI BAU­MANN & CO. – PRI­VAT­BANK LU­ZER­NER KAN­TO­NAL­BANK

«Die schwa­che Per­for­mance ver­schie­de­ner Schwel­len­land­wäh­run­gen lässt den Be­griff Schwel­len­län­der­kri­se wie­der häu­fi­ger in den Me­di­en auf­tau­chen. Das heisst je­doch nicht, dass ei­ne Wie­der­ho­lung et­wa der Asi­en­kri­se vor der Tür steht. In den ver­gan­ge­nen gut fünf­zehn Jah­ren ha­ben sich ver­schie­de­ne Fak­to­ren in die­sen Län­dern ver­bes­sert, sei­en es das Aus­mass der Aus­land­ver­schul­dung, die De­ckung von Bank­kre­di­ten durch Bank­ein­la­gen, der Leis­tungs­bi­lanz- oder der Haus­halts­sal­do. Wir den­ken, dass die ak­tu­el­len Tur­bu­len­zen in den kom­men­den Wo­chen ei­ner Sta­bi­li­sie­rung Platz ma­chen und dass das Jahr 2014 rück­bli­ckend so­gar als Ein­stiegs­ge­le­gen­heit be­trach­tet wer­den wird. Auf­grund der gros­sen wirt­schaft­li­chen He­te­ro­ge­ni­tät un­ter den ein­zel­nen Län­dern emp­feh­len wir in­des, fra­gi­le­re Schwel­len­län­der wie z. B. die Ukraine oder die Tür­kei der­zeit zu mei­den.» eu­ro­päi­schen Un­ter­neh­men im Ver­gleich zu ame­ri­ka­ni­schen als grös­ser. Die­se Aspek­te las­sen für eu­ro­päi­sche Ak­ti­en wei­te­res Kur­s­po­ten­zi­al er­war­ten. An­ge­sichts der jüngs­ten Kurs­kor­rek­tu­ren bie­ten sich in­ter­es­san­te Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten. Wir schät­zen die eu­ro­päi­schen Fi­nanz­ti­tel auf­grund der Kon­junk­tur­sen­si­ti­vi­tät und der zu­rück­ge­blie­be­nen Be­wer­tung als at­trak­tiv ein. Ein in­ter­es­san­tes En­ga­ge­ment ist die nie­der­län­di­sche ING ( Va­lor: 1256533). Die wei­te­ren Re­struk­tu­rie­rungs­schrit­te dürf­ten po­si­tiv auf den Ti­tel wir­ken.»

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