Bank Linth spart beim Per­so­nal

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Die Bank Linth weist zum drit­ten Mal in­ner­halb von vier Jah­ren ei­nen nied­ri­ge­ren um die Re­ser­ven­zu­wei­sung be­rei­nig­ten Ge­winn aus. Ope­ra­tiv lief es 2013 nicht schlecht: Vor al­lem dank ei­ner Re­duk­ti­on der Per­so­nal­kos­ten um fast 10% – er­reicht durch die Schlies­sung von Schal­ter­stand­or­ten und die Aus­la­ge­rung von Ver­ar­bei­tungs­funk­tio­nen – re­sul­tier­te beim Brut­to­ge­winn ein Plus von 12,5% (vgl. Ta­bel­le).

In der un­te­ren Hälf­te der Er­folgs­rech­nung fie­len im Ver­gleich zum Vor­jahr hö­he­re Ab­schrei­bun­gen auf dem An­la­ge­ver­mö­gen und ein nied­ri­ge­rer aus­ser­or­dent­li­cher Er­trag ins Ge­wicht. 2012 trug der Ver­kauf von Be­zugs­rech­ten aus der Ka­pi­tal­er­hö­hung der Pfand­brief­bank 3,7 Mio. Fr. zum Ge­winn bei. Ob­wohl sich der be­rei­nig­te Ge­winn 12% er­mäs­sigt hat, schlägt die Bank Linth ei­ne un­ver­än­der­te Di­vi­den­de von 8 Fr. pro Ak­tie vor.

Die Ak­ti­en der Bank Linth sind un­at­trak­tiv. Mit ei­nem Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis (2014) von 20 sind sie teu­er, die Di­vi­den­den­ren­di­te von 1,8% ist nied­rig. Drei Vier­tel der Ti­tel ge­hö­ren der Liech­ten­stei­ni­schen Lan­des­bank. Ent­spre­chend dünn ist der Han­del an der Bör­se. Al­le Fi­nanz­da­ten zu Bank Linth im On­line-Ak­ti­en­füh­rer: fuw.ch/LINN

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