Bar­clays zieht sich zu­rück

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - OB­LI­GA­TIO­NEN SCHWEIZ MAN­FRED KRÖLLER

Uum 240,2 Mio. Fr. auf 4,005 Mrd. Fr., 11⁄ Eid­ge­nos­sen­schaft

Die Eid­ge­nos­sen­schaft stockt über ei­ne hal­be Mil­li­ar­de auf – 300 Mio. nach Aus­tra­li­en

nter der Fe­der­füh­rung von Cre­dit Suis­se (CS) und UBS wur­de am Mitt­woch 1% ANZ New Ze­a­land (In­ter­na­tio­nal) 2014/2020 über 300 Mio. Fr. un­ter­ge­bracht. Der sechs­jäh­ri­ge Bond, der von ANZ Bank New Ze­a­land ga­ran­tiert wird, kam mit ei­nem Ren­di­te­auf­schlag (Spre­ad) von 35 Ba­sis­punk­ten über Swap.

Die Fi­nanz­ver­wal­tung des Bun­des hat am Mitt­woch drei An­lei­hen auf­ge­stockt, und zwar: 2% Eid­ge­nos­sen­schaft 2010/2021 2012/2024 um 141,6 Mio. auf rund 2,526 Mrd. so­wie 4% Eid­ge­nos­sen­schaft 1999/2049 um 135,8 Mio. auf 1,204 Mrd. Fr. Ei­gen­tran­chen gab es kei­ne, Abrech­nung ist am 26. Fe­bru­ar. Für die Ob­li­ga­ti­on mit Fäl­lig­keit 2021 wa­ren nach An­ga­ben der Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­bank Ge­bo­te über 640,2 Mio. Fr. ein­ge­gan­gen, für die bis 2024 lau­fen­de Tran­che 361,6 Mio. und für die An­lei­he mit Fäl­lig­keit 2049 193,8 Mio. Der Lang­läu­fer er­ziel­te ei­nen Preis von 161,1% und ei­ne Ren­di­te von 1,673%, die mitt­le­re Lauf­zeit kam auf 101,95% und 1,049%, die sie­ben­jäh­ri­ge Tran­che auf 109,8% und 0,6%.

Bar­clays zieht sich aus dem Schwei­zer Pri­mär­markt man­gels Vo­lu­men zu­rück. Ent­spre­chen­de Agen­tur­mel­dun­gen wur­den be­stä­tigt. Es scheint ein Ein­zel­fall zu sein, ist zu hö­ren. Die Com­merz­bank, erst seit April 2013 im Ge­schäft, be­zeich­net die ers­ten neun Mo­na­te als sehr er­folg­reich. Man ha­be das Bud­get über­trof­fen.

Moo­dy’s hat Roy­al Bank of Scot­land (RBS) und meh­re­re Töch­ter auf die Be­ob­ach­tungs­lis­te mit ne­ga­ti­ven Im­pli­ka­tio­nen ge­setzt. We­gen zu­sätz­li­cher Rück­stel­lun­gen für Rechts­strei­tig­kei­ten er­war­tet Moo­dy’s, dass die re­gu­la­to­ri­sche Ka­pi­tal­quo­te ge­rin­ger wird als an- ge­strebt. Der Volks­ent­scheid, die Zu­wan­de­rung zu be­schrän­ken, könn­te nach An­sicht von Fitch da­zu bei­tra­gen, dass die wirt­schaft­li­che Zu­kunft der Schweiz und ihr AAA-Ra­ting et­was un­si­che­rer wer­den.

Die Schwei­zer Kon­su­men­ten­prei­se sind im Aus­ver­kaufs­mo­nat Ja­nu­ar ge­gen­über De­zem­ber um 0,3% ge­sun­ken. Ge­mäss Bun­des­amt für Sta­tis­tik bleibt der Preis­an­stieg im Jah­res­ver­gleich, wie schon im De­zem­ber, mit 0,1% be­schei­den. Die Pro­du­zen­ten- und Im­port­prei­se blie­ben im Ja­nu­ar ge­gen­über dem Vor­mo­nat un­ver­än­dert und la­gen 0,3% tie­fer als vor Jah­res­frist.

Es zei­ge sich ein­mal mehr, dass in der Schweiz «kei­ner­lei In­fla­ti­ons­druck» be­ste­he, kom­men­tiert die CS. De­fla­ti­ons­ri­si­ken sei­en nicht voll­kom­men vom Tisch. An­ge­sichts der sin­ken­den Pro­du­zen­ten­prei­se in der Eu­ro­zo­ne, aus der die Schweiz 66% ih­rer Wa­ren­im­por­te be­zie­he, dürf­te die In­fla­ti­on in der Schweiz in die­sem Jahr mit 0,2% Jah­res­ra­te (nach –0,1% in 2013) sehr ge­dämpft blei­ben.

Für den Bun­des­haus­halt er­war­tet CS ei­nen Über­schuss von 0,15% im lau­fen­den und von 0,53% im nächs­ten Jahr. Die Aus­ga­ben­wün­sche auf Bun­des­ebe­ne näh­men zu, auch an­ge­sichts bes­se­rer Kon­junk­tur­aus­sich­ten. Die Bank schätzt die po­ten­zi­el­len Mehr­aus­ga­ben des Bun­des ab 2017 auf 1,6 Mrd. Fr., wäh­rend die Ein­nah­men auf­grund der Un­ter­neh­mens­steu­er­re­form und der Ab­schaf­fung der Hei­rats­stra­fe sin­ken könn­ten.

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