Ei­ne gu­te Woche für die Roh­stoff­märk­te

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - JOHN J. HAR­DY,

Die Roh­stoff­märk­te zeig­ten sich die­se Woche über al­le Sek­to­ren hin­weg stark. Be­son­ders Gold und Sil­ber ver­zeich­ne­ten aus­ge­präg­te Ge­win­ne und for­der­ten wich­ti­ge tech­ni­sche Ni­veaus her­aus. Zur all­ge­mei­nen Roh­stoff­s­tär­ke trug die Schwä­che des Dol­lars bei. Die Va­lu­ta han­del­te im Vor­feld des ers­ten wich­ti­gen Auf­tritts von Ja­net Yel­len vor dem US-Kon­gress tie­fer. Eben­so schlu­gen deut­lich ent­täu­schen­de Ein­zel­han­dels­zah­len auf die Stim­mung ge­gen­über dem Dol­lar. We­gen der mög­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die Po­li­tik des Fed stütz­ten die Ein­zel­han­dels­da­ten Ri­si­ko­an­la­gen und Edelmetalle. Wäh­rend­des­sen sorg­te das be­droh­li­che Win­ter­wet­ter für ei­nen An­stieg des Erd­gas­prei­ses.

In New York ge­han­del­tes Erd­gas er­reich­te die­se Woche die stärks­te Per­for­mance un­ter den Roh­stoff­sek­to­ren. Da­für sorg­ten ex­tre­me Wet­ter­be­din­gun­gen in den be­völ­ke­rungs­reichs­ten Ge­bie­ten der USA und ge­fähr­lich nied­ri­ge La­ger­be­stän­de. Die fol­gen­den Plät­ze im Per­for­man­cer­an­king der Roh­stoff­sek­to­ren be­le­gen Sil­ber, Pal­la­di­um und Gold.

Roh­öl der Sor­te WTI war die­se Woche fast un­ver­än­dert, han­delt aber auf ei­nem sehr ho­hen Ni­veau bei knapp un­ter 100 $ je Fass, das ist na­he dem Hoch der Han­dels­span­ne, die seit Ok­to­ber vor­herrscht. Hier ist das kal­te Wet­ter im Fo­kus und we­ni­ger das Ri­si­ko ei­ner Nach­fra­ge­schwä­che we­gen den un­kla­ren Wirt­schafts­da­ten aus den USA. Iro­ni­scher­wei­se könn­te das kal­te Wet­ter die Ener­gie­prei­se stüt­zen und gleich­zei­tig die Wirt­schafts­da­ten schwä­chen.

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