Zur Per­son

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - PR

Jo­seph E. Sti­glitz ist Pro­fes­sor an der Co­lum­bia Uni­ver­si­ty in New York. Nach sei­ner Pro­mo­ti­on 1967 am Mas­sa­chu­setts In­sti­tu­te of Tech­no­lo­gy (MIT) lehr­te er an den Uni­ver­si­tä­ten Ya­le, St­an­ford, Ox­ford und Prin­ce­ton. 1993 nahm ihn Bill Cl­in­ton in den Rat sei­ner Wirt­schafts­be­ra­ter auf und über­trug ihm von 1995 bis 1997 des­sen Vor­sitz. Da­nach wech­sel­te Sti­glitz als Chef­öko­nom zur Welt­bank. 2000 wur­de ihm nach Kri­tik an den Me­tho­den der Welt­bank ge­kün­digt. 2001 er­hielt Sti­glitz zu­sam­men mit Ge­or­ge A. Aker­lof und Micha­el Spence den Wirt­schafts­no­bel­preis für die For­schung über Märk­te mit asym­me­tri­schen In­for­ma­tio­nen. Der brei­te­ren Öf­fent­lich­keit be­kannt wur­de er durch das Sach­buch «Die Schat­ten­sei­ten der Glo­ba­li­sie­rung», in dem er die Po­li­tik des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds und der Welt­bank kri­ti­siert. In sei­nem neus­ten Buch «Der Preis der Un­gleich­heit» be­schreibt Sti­glitz, wie die Spal­tung der Ge­sell­schaft in den USA die Wirt­schaft be­hin­dert, die Chan­cen­ge­rech­tig­keit ver­rin­gert und Jus­tiz und Po­li­tik kor­rum­piert.

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