Ak­ti­en aus Chi­na kau­fen

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - ET

Wer Ak­ti­en chi­ne­si­scher Un­ter­neh­men kau­fen will, tut dies am ein­fachs­ten über das welt­of­fe­ne Hong­kong. An der HKEx sind mitt­ler­wei­le fast al­le füh­ren­den chi­ne­si­schen Un­ter­neh­men ko­tiert. Die­se H-Ak­ti­en ge­nann­ten Ti­tel von Fest­land­ge­sell­schaf­ten sind im Chi­na En­ter­pri­se In­dex er­fasst. Mitt­ler­wei­le ma­chen HAk­ti­en in Hong­kong 59% der Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung und rund 70% des täg­li­chen Bör­sen­um­sat­zes aus.

Seit 2003 kön­nen in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren im Rah­men des QFII-Pro­gramms (Qua­li­fied For­eign In­sti­tu­tio­nal In­ves­tors) in be­schränk­tem Um­fang auch an den Fi­nanz­märk­ten des Fest­lands Ak­ti­en (A-Ak­ti­en) und auf dem In­ter­ban­ken­markt Wert­pa­pie­re kau­fen. Die an Ban­ken und Fonds er­teil­ten Quo­ten sind kon­ti­nu­ier­lich her­auf­ge­setzt wor­den, im Ju­li zu­letzt von 80 auf 150 Mrd. $. Doch die­se Quo­ten wer­den noch lan­ge nicht aus­ge­nutzt, und die Aus­län­der ma­chen mit ei­nem Vo­lu­men von heu­te rund 50 Mrd. $ nur et­wa 1,5% des ge­sam­ten Mark­tes aus.

Die eben­falls in Schang­hai und Shen­zhen ge­han­del­ten B-Ak­ti­en sind in US- und Hong­kong-Dol­lar de­no­mi­niert und kön­nen auch von aus­län­di­schen Pri­vat­an­le­gern ge­kauft wer­den. Al­ler­dings sind sie nicht sehr li­qui­de. Weil Ak­ti­en­käu­fe in Hong­kong weit ein­fa­cher sind als via ei­ne der zwei Fest­land­platt­for­men, spiel­ten die­se nie die ih­nen zu­ge­dach­te Rol­le.

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