Vo­da­fo­ne-Aus­schüt­tung stützt

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VW will voll­stän­di­ge Kon­trol­le über Sca­nia – Fre­se­ni­us-Aus­blick ent­täuscht

mäss ös­ter­rei­chi­schem Recht wür­de ein sol­ches Kon­sor­ti­um ein Pflicht­an­ge­bot für die aus­ste­hen­den TA-Ak­ti­en nach sich zie­hen.

Vi­ven­di (21.01 €, +0,9%) ver­lo­ren am Di­ens­tag Ter­rain, ob­wohl der Ein­bruch des Jah­res­ge­winns von 9,7% auf 1,5 Mrd. € nicht ganz so hoch aus­fiel wie be­fürch­tet. Die Ak­ti­en wa­ren am Mon­tag noch vor­an­ge­kom­men, nach­dem der fran­zö­si­sche Me­di­en­kon­zern ei­ne An­fra­ge für ei­ne «Al­li­anz» sei­ner Tele­com­spar­te SFR mit dem fran­zö­si­schen Ka­bel­an­bie­ter Nu­me­rica­ble (30.85 €, +4,7%) er­hal­ten hat­te. Al­ti­ce (31.11 €, +3,8%), die Haupt­eig­ne­rin von Nu­me­rica­ble, hat­te be­reits frü­her In­ter­es­se an SFR ge­mel­det. Vi­ven­di will SFR ab­spal­ten und sich auf die Me­di­en­ak­ti­vi­tä­ten kon­zen­trie­ren.

Volkswagen Vz fie­len nach dem Aus­kauf­an­ge­bot für Sca­nia 5,4% auf 190.10 €: Der deut­sche Au­to­kon­zern, der 89,2% am schwe­di­schen Lkw-Bauer hält, bie­tet für die aus­ste­hen­den Ak­ti­en 6,7 Mrd. € resp. 200 sKr. pro Ti­tel. Die Ak­ti­en Sca­nia avan­cier­ten in der Fol­ge 32,5% auf 194.50 sKr. VW will den Kauf über Bar­mit­tel und ei­ne 2 Mrd. € schwe­re Ka­pi­tal­er­hö­hung fi­nan­zie­ren und Sca­nia im An­schluss von der Bör­se neh­men. In der Fol­ge büss­ten auch die Va­lo­ren der VW-Gross­ak­tio­nä­rin Por­sche ( Vz, 76.58 €, –4,4%) Wert ein.

Fre­se­ni­us (114.05 €, –4,2%) ver­zeich­ne­te zwar im Ge­schäfts­jahr 2013 nach dem Zu­kauf meh­re­rer Kran­ken­häu­ser des Bran­chen­nach­barn Rhön Kli­ni­kum (23.38 €, –0,6%) ei­nen Re­kord­ge­winn von 1,1 Mrd. € (+12%). Die Ge­sund­heits­grup­pe gab sich aber im Aus­blick für das lau­fen­de Jahr eher vor­sich­tig – dies auch we­gen der Dia­ly­se­toch­ter Fre­se­ni­us Med Ca­re (49.82 €, –5,4%), die erst­mals seit 2001 ein Ge­winn­mi­nus von 6% auf 1,1 Mrd. € hin­neh­men muss­te. Grund da­für sind Bei­trags­kür­zun­gen im US-Ge­sund­heits­sys­tem (vgl. Sei­te 15).

HSBC (627 p, –3,7%) ver­fehl­te trotz ei­nes 9% hö­he­ren Vor­steu­er­ge­winns von 22,6 Mrd. $ im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr die Er­war­tun­gen (vgl. Sei­te 10). Der an­ge­schla­ge­ne Ver­si­che­rer RSA In­suran­ce (101 p, +0,3%), der am Don­ners­tag das Jah­res­re­sul­tat prä­sen­tiert, zieht ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung in Be­tracht.

Die bri­ti­schen Elek­tro­nik­händ­ler Di­xons (51,3 p, +9,3%) und Car­pho­ne Wareh­ou­se (326 p, +6,5%) be­fin­den sich zur Freu­de der An­le­ger in ei­ner frü­hen Pha­se von Fu­si­ons­ver­hand­lun­gen. Der Jah­res­ver­lust von Pos­tNL (3.40 €, –20,6%) ist mit 170 Mio. € noch hö­her aus­ge­fal­len als be­fürch­tet.

Dank der Vor­ta­ges­ge­win­ne der US-Ak­ti­en er­reich­ten die Ak­ti­en­märk­te in Ja­pan, In­di­en und Süd­ko­rea ihr höchs­tes Ni­veau seit ei­nem Mo­nat. Die Ent­wick­lung in der Re­gi­on war je­doch un­ein­heit­lich, da die Vo­la­ti­li­tät und lo­ka­le Pro­ble­me an ei­ni­gen Bör­sen, ins­be­son­de­re in Chi­na, zu star­ken Kurs­ver­lus­ten führ­ten.

Der ja­pa­ni­sche Nik­kei 225 stieg seit Mon­tag auf das höchs­te Ni­veau seit En­de Ja­nu­ar (15052, +1,25%). Nach der über­ra­schen­den Über­nah­me von WhatsApp durch Face­book für 19 Mrd. $ leg­ten Soft­bank um 3,77% auf 8095 Yen zu. Es wur­de spe­ku­liert, Ja­pans dritt­gröss­ter Mo­bil­funk­an­bie­ter könn­te sich an Na­ver be­tei­li­gen, ei­nem süd­ko­rea­ni­schen An­bie­ter ei­ner Kurz­nach­rich­ten-App. Die Ti­tel des Ma­schi­nen­bau­ers Oku­ma ver­teu­er­ten sich bis Di­ens­tag um 3,04% auf 947 Yen.

In Chi­na fiel der Ein­kaufs­ma­na­ger­index, Mass­stab für das Ge-

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