Durch­wach­se­ne BASF-Zah­len

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«Im Che­mie­ge­schäft und im Pflan­zen­schutz hat das Jahr für uns gut an­ge­fan­gen. Wir ha­ben mehr ver­kauft. Da­mit konn­ten wir die Fol­gen des ver­gleichs­wei­se schwa­chen Dol­lars und der Wäh­run­gen in Schwel­len­län­dern auf den Um­satz gut ab­fe­dern», sag­te CEO Kurt Bock an der Haupt­ver­samm­lung vom Frei­tag zum Auf­takt­quar­tal der BASF.

Or­ga­nisch hat der Che­mie­kon­zern sei­nen Um­satz aber nur 1% er­höht; da­von stam­men 4 Pro­zent­punk­te aus hö­he­ren Vo­lu­men, doch ha­ben nied­ri­ge­re Prei­se 3 Pp Wachs­tum ge­kos­tet. Cla­ri­ant leg­te or­ga­nisch 5% zu (+4 und +1 Pp; vgl. Sei­te 8). Ge­bremst wur­de die BASF durch das wich­ti­ge Seg­ment Öl & Gas. Da­für wa­ren im Ver­gleich zur Cla­ri­ant die Wäh­rungs­ein­flüs­se ge­rin­ger (–3 zu –7 Pp). Al­les in al­lem lag der Um­satz mit 19,5 Mrd. € rund 1% un­ter Vor­jahr.

In den ein­zel­nen Er­geb­nis­ag­gre­ga­ten hat sich die Grup­pe leicht ge­stei­gert. Ber­ei­nigt um Son­der­ein­flüs­se liegt ihr Be­triebs­ge­winn (Ebit) mit 2,14 Mrd. € al­ler­dings gut 3% un­ter dem Ver­gleichs­wert des Vor­jah­res­zeit­raums. Der ope­ra­ti­ve Cash­flow nahm 17% ab, bleibt mit 1,7 Mrd. € aber deut­lich im Plus. Die Jah­res­pro­gno­sen wur­den be­kräf­tigt.

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