To­yo­ta gibt Gas

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Che­ung Kong greift nach En­ves­tra – Ada­ni in­ves­tiert in Aus­tra­li­en

Wall Mo­tor (27.25 HK-$, –22,9%) ge­rie­ten we­gen Qua­li­täts­pro­ble­men bei sei­nem Vor­zei­ge­mo­dell un­ter Druck. Rut­schen­de Kur­se gab es bei den Ca­si­no-Be­trei­bern Ga­la­xy En­ter­tain­ment (58.50 HK$, –6,7%) und Wynn Ma­cau (30 HK$, –5,7%) aus Ma­cao. Chi­nas Be­hör­de will ge­gen il­le­ga­le De­vi­sen­trans­fers über das Uni­on-Pay-Kar­ten­sys­tem vor­ge­hen, mit dem man über mo­bi­le Ter­mi­nals in den Ca­si­nos be­zah­len kann. Um ei­ne Ka­pi­tal­flucht aus Chi­na über das Spie­ler­pa­ra­dies zu ver­hin­dern, dis­ku­tie­ren Ma­ca­os Be­hör­den stren­ge­re Vi­sa-Vor­schrif­ten für Be­su­cher aus der Volks­re­pu­blik, was wohl zu­las­ten der Ca­si­nos ge­hen dürf­te.

Che­ung Kong (125.80 HK-$, –6%) steigt in den Bie­ter­kampf um den aus­tra­li­schen Gas­ver­sor­ger En­ves­tra (1.34 aus­tr. $, +16,1%) ein und bie­tet 2,3 Mrd. $ für das Un­ter­neh­men, des­sen Pi­pe­linenetz 23 000 km um­fasst. Aus­tra­li­ens gröss­te Bank, Na­tio­nal Aus­tra­lia Bank (34.38 aus­tr. $, –0,5%), stei­ger­te den Rein­ge­winn zwi­schen Sep­tem­ber und März um 8,5% auf 2,94 Mrd. $.

Das in­di­sche Un­ter­neh­men Ada­ni Enterprises (432.15 Ru­pi­en, +2,7%) er­hielt den Zu­schlag für ein Koh­le­pro­jekt im aus­tra­li­schen Bun­des­staat Queens­land. Ne­ben der ei­gent­li­chen Koh­le­mi­ne ge­hö­ren auch der Bau ei­ner 500 km lan­gen Bahn­ver­bin­dung und Ha­fen­an­la­gen zum 16-Mrd.-$-Pro­jekt.

In To­kio ge­rie­ten Soft­bank (7276 Yen, –6,9%) un­ter Druck. Zum ei­nen liegt die jüngs­te Ge­winn­pro­gno­se un­ter den Er­war­tun­gen, zum an­de­ren wer­den die Ti­tel des In­ter­net-Gi­gan­ten Ali­ba­ba be­reits vor dem Bör­sen­gang in New York als über­be­wer­tet be­trach­tet. Soft­bank ist der gröss­te In­ves­tor in Ali­ba­ba. To­yo­ta Mo­tor (5561 Yen, –1,2%) ver­buch­te dank Wäh­rungs­ef­fek­ten, Kos­ten­sen­kun­gen und ei­ner Er­ho­lung an den wich­tigs­ten Ab­satz­märk­ten ei­nen Re­kord­ge­winn von rund 18 Mrd. $. Das ent­spricht ei­ner Stei­ge­rung um fast 90%. Al­ler­dings er­war­tet der welt­gröss­te Au­to­bau­er für die­ses Ge­schäfts­jahr ei­nen sta­gnie­ren­den Ver­kauf von Per­so­nen­wa­gen. We­ni­ger gut lie­fen die Ge­schäf­te beim Kon­so­len­her­stel­ler Nin­ten­do (10 805 Yen, –1,5%). Im ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr blieb ein Ver­lust von 227 Mio. $. Der schlep­pen­de Ver­kauf der Wii U-Spiel­kon­so­le gilt als Haupt­grund. Auch das Mo­dell 3DS ver­kauf­te sich schlech­ter als er­war­tet.

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