BLKB auch on­line mit Ava­loq

Finanz und Wirtschaft - - FINANZ - RG

Die Ba­sel­land­schaft­li­che Kan­to­nal­bank (BLKB) wird in Zu­kunft auch im On­line- und Mo­bi­le-Ban­king auf die Lö­sung von Ava­loq set­zen. Be­reits seit 2010 läuft das Kern­ban­ken­sys­tem der BLKB auf die­sem Sys­tem. Für das E-Ban­king ar­bei­tet die Bank heu­te mit Crea­lo­gix zu­sam­men. Die Um­stel­lung wird in ein­ein­halb bis zwei Jah­ren ge­sche­hen, er­klär­te Beat Ober­lin, CEO der BLKB, auf An­fra­ge.

Die Hö­he der In­ves­ti­ti­on be­zif­fert Ober­lin nicht, aber sie kann aus dem nor­ma­len Bud­get be­strit­ten wer­den. Wei­ter er­klär­te der BLKB-Chef, die Wahl sei ein Ent­scheid für Ava­loq und nicht ge­gen Crea­lo­gix ge­we­sen: «Ei­ne in­te­grier­te Lö­sung bie­tet die ge­rings­te Kom­ple­xi­tät und er­mög­licht uns ei­nen ra­schen Zu­gang zu neu­en Funk­tio­na­li­tä­ten.» Der Bank-ITAn­bie­ter Ava­loq star­te­te die Of­fen­si­ve im E-Ban­king erst letz­tes Jahr. Die BLKB ist nach der Lu­zer­ner und der Tes­si­ner Staats­bank erst das drit­te Kan­tons­in­sti­tut, das sich für sei­ne Front­lö­sung ent­schie­den hat. Ava­loq sieht sich aber «ide­al auf­ge­stellt, um in die­sem Markt­seg­ment wei­ter zu wach­sen», wie es in ei­ner Me­di­en­mit­tei­lung heisst.

Die In­ves­ti­ti­on der BLKB in ein zeit­ge­mäs­ses On­line- und Mo­bi­le-Ban­king ist aus In­ves­to­ren­sicht be­grüs­sens­wert. An der Ein­schät­zung der Zer­ti­fi­ka­te der Bank än­dert sie aber nichts. Die BLKB-Pa­pie­re sind im Bran­chen­ver­gleich un­auf­fäl­li­ge Wer­te. Ei­ne In­ves­ti­ti­on ist mit ver­gleichs­wei­se ge­rin­gen Ri­si­ken ver­bun­den. Nach dem Kurs­rück­gang in den letz­ten Jah­ren (sie­he Chart) sind sie nun auf ei­nem Ni­veau an­ge­langt, von dem aus wei­te­re Rück­schlä­ge un­wahr­schein­lich sind. Das Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis be­trägt im Qu­er­ver­gleich nied­ri­ge 11.

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