Pe­ri­phe­rie

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - VT WE­ALTH MA­NAGE­MENT BANK JU­LI­US BÄR

Im ak­tu­el­len Um­feld blei­ben die Zin­sen nied­rig und die Ukrai­nek­ri­se un­ter Kon­trol­le. An­lei­hen als An­la­ge­ka­te­go­rie sind aus­ge­reizt, die Ren­di­ten ent­schä­di­gen nicht für das Ri­si­ko bei ei­ner Wen­de in zwei bis drei Jah­ren. Die An­zei­chen meh­ren sich, dass die Ak­ti­en­quo­ten in den Porte­feuilles an­ge­ho­ben wer­den. Die Märk­te ent­wi­ckeln Mo­men­tum. Die meis­ten Chan­cen bie­ten wei­ter­hin die Pe­ri­phe­ri­en. Dort emp­feh­len sich be­son­ders die bei­den gros­sen Märk­te Ita­li­en und Spa­ni­en. Vor­sich­ti­ge Ge­mü­ter wer­den höchs­tens wei­ter­hin Ab­stand hal­ten von den Ban­ken. Bei den Emer­ging Mar­kets ist es noch zu früh für ei­nen Ein­stieg in Chi­na und in Bra­si­li­en. Dort muss erst noch ei­ne Ber­ei­ni­gung des Im­mo­bi­li­en­booms statt­fin­den. Da­ge­gen soll­te die Tür­kei nach ih­rer mas­si­ven Ab­wer­tung Chan­cen für ei­ne ra­sche Er­ho­lung bie­ten. Auch für den Schwei­zer Markt sind wir wei­ter­hin po­si­tiv. gen) resp. 2,2% (im Rah­men der Er­war­tun­gen). Po­si­ti­ve Er­geb­nis­se se­hen wir bei Ener­gie und IT, wäh­rend Tele­com und In­dus­trie am un­te­ren En­de der Ska­la lie­gen. Die an­hal­ten­de Stär­ke des Eu­ros hat auch in die­sem Quar­tal auf die Er­geb­nis­se ge­drückt. Ei­ne ge­wis­se Wäh­rungs­ent­las­tung er­war­ten wir für die nächs­ten Mo­na­te, wo­durch auch un­se­re Ge­samt­jah­res­er­war­tung von 225 € für die Ge­win­ne im Eu­roS­to­xx 50 rea­li­sier­bar sein soll­te. Wir be­hal­ten un­se­re po­si­ti­ve Sicht für eu­ro­päi­sche Ak­ti­en bei.

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