Im­mo­bi­li­en Schweiz: nor­ma­le Markt­kor­rek­tur

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Boom und Bust sind am Schwei­zer Im­mo­bi­li­en­markt na­he bei­ein­an­der. Wäh­rend am Markt für Wohn­ei­gen­tum die Prei­se in ge­wis­sen Re­gio­nen ei­ne Über­hit­zung si­gna­li­sie­ren und vor ei­ner Preis­bla­se ge­warnt wird, führt am Markt für Ge­schäfts­flä­chen die An­ge­bots­aus­wei­tung zu nied­ri­ge­ren Mie­ten und sin­ken­den Prei­sen. Für den Markt­ken­ner Jan Eckert, CEO von Jo­nes Lang LaSalle Schweiz, sind bei­de Ent­wick­lun­gen ty­pi­sche Er­schei­nun­gen in Im­mo­bi­li­en­markt­zy­klen.

Im Wohn­ei­gen­tums­be­reich sind für Eckert die meis­ten Seg­men­te im End­sta­di­um der Ex­pan­si­ons­pha­se. Er er­war­tet aber kei­ne Kor­rek­tur über den brei­ten Markt, son­dern ei­ne Seit­wärts­be­we­gung, was ei­ne nor­ma­le Kor­rek­tur wä­re. Kri­tisch be­ur­teilt er die Mass­nah­men der Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­bank. Im jet­zi­gen spä­ten Markt­zy­klus hält er neue gros­se Re­gu­lie­run­gen für un­an­ge­bracht. Sie könn­ten gar da­zu füh­ren, dass der Markt in ei­ne Ge­gen­be­we­gung ge­rät. An­le­ger müs­sen die Zins­fal­le der Staats­an­lei­hen ver­mei­den und nicht auf wei­ter fal­len­de Ren­di­ten set­zen. Die Ge­fahr stei­gen­der Markt­zin­sen ist da­für zu gross. Auch auf den Ak­ti­en­markt hät­ten hö­he­re Ren­di­ten gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen. Das zeig­te das ver­gan­ge­ne Jahr.

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