Feil­schen um Club Med

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Drei Ta­ge vor Ablauf droht das Kauf­an­ge­bot für die Ak­ti­en des Fe­ri­en­ver­an­stal­ters Club Med zu schei­tern. Der ita­lie­ni­sche In­ves­tor Andrea Bo­no­mi hat ei­ne Po­si­ti­on von 10,5% auf­ge­baut und ver­wei­gert dem An­ge­bot der Club-Me­dAk­tio­nä­re Fo­sun und Ardin die Ge­folg­schaft. Bo­no­mis In­vest­ment­ge­sell­schaft Stra­te­gic Hol­dings ist nun gröss­te Ak­tio­nä­rin des Clubs. Die chi­ne­si­sche Fo­sun (9,96%) und Ardin (frü­her Axa Pri­va­te Equi­ty, 9,4%) fol­gen da­hin­ter. Von Club­Med-CEO Hen­ri Gis­card d’Esta­ing un­ter­stützt bie­ten sie 17.50 € je Ak­tie. Bo­no­mi, Mit­be­sit­zer der Sport­wa­gen­mar­ke As­ton Mar­tin, stock­te sei­nen An­teil zu­letzt zu 18.96 € je Ti­tel auf. Der Bör­sen­kurs lag am Di­ens­tag mit 19 € deut­lich über dem An­ge­bots­preis. Bo­no­mis Ab­sich­ten sind im De­tail noch nicht be­kannt, zum En­ga­ge­ment ent­schloss er sich, weil er in Club Med mehr Po­ten­zi­al sieht als es Fo­sun/Ardin mit der Fo­kus­ver­la­ge­rung nach Asi­en tun. Vor Wo­chen­frist hat­te be­reits die Fa­mi­lie Be­net­ton der Of­fer­te die frü­he­re Un­ter­stüt­zung ent­zo­gen.

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