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schung. Dort eben­falls in der Po­le Po­si­ti­on ist Merck & Co. Der nach Pfi­zer zweit­gröss­te US-Phar­ma­kon­zern gilt zu­dem als Hoff­nungs­trä­ger, da er aus­ser bei Krebs auch Schwer­punk­te in der Alz­hei­merfor­schung setzt.

Vor­wärts in der Ent­wick­lung von Me­di­ka­men­ten macht auch John­son & John­son. Das welt­gröss­te Ge­sund­heits­un­ter­neh­men fällt durch ei­ne Viel­zahl in­no­va­ti­ver, be­reits markt­rei­fer Prä­pa­ra­te wie Im­bru­vica ge­gen Blut­krebs auf. Mit Pro­ble­men be­haf­tet ist je­doch sei­ne Med­te­chund Con­su­mer-He­alth-Spar­te. Schliess­lich mach­te Pfi­zer jüngst durch den wohl miss­lun­ge­nen Ver­such, AstraZe­ne­ca zu über­neh­men, von sich re­den. Ein Fu­si­on hät­te ho­he Sy­ner­gi­en ge­bo­ten.

An­le­ger kön­nen den Fo­kus bei­spiels­wei­se auf Merck rich­ten. Die Va­lo­ren sind nicht so teu­er wie die der eben­falls in der Im­mu­n­oon­ko­lo­gie ak­ti­ven Bris­tol-My­ers Squibb. Ein Wachs­tums­rück­gang in den nächs­ten Jah­ren könn­te spä­ter durch die viel­ver­spre­chen­den neu­ar­ti­gen Krebs­prä­pa­ra­te mehr als auf­ge­fan­gen wer­den. Im Bio­tech-Sek­tor ist Gi­lead der Fa­vo­rit. In­ves­to­ren müs­sen aber wis­sen, dass der Sek­tor an der Bör­se der­zeit ge­ne­rell un­ter Druck steht.

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