RBI über­rascht den Markt

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - PHG

Neue Va­ri­an­te im Al­st­om-Po­ker? Volkswagen ist bei Sca­nia am Ziel.

schäft und Ein­spa­run­gen kom­pen­sie­ren. An­ge­sichts des Wirt­schafts­ab­schwungs in Russ­land und der Ukrai­ne rech­net die Bank je­doch im lau­fen­den Jahr mit hö­he­ren Vor­sor­gen für fau­le Kre­di­te.

Ak­tio­nä­re der Deut­schen Bank (29.94 €, –2,6%) äus­ser­ten an der Haupt­ver­samm­lung vom Don­ners­tag ih­ren Un­mut ge­gen­über dem Kurs der Kon­zern­füh­rung. Die Ka­pi­tal­er­hö­hung und nach wie vor of­fe­ne Rechts­strei­tig­kei­ten sor­gen für Ve­r­un­si­che­rung. An der Bör­se ka­men die Ak­ti­en zu­rück, was al­ler­dings auch dem Di­vi­den­den­ab­gang von 0.75 € ge­schul­det ist. Der­weil ge­neh­mig­ten die Ak­tio­nä­re von Mon­te dei Pa­schi di Sie­na (22.14 €, +1,7%) auf ei­ner aus­ser­or­dent­li­chen Ak­tio­närs­ver­samm­lung vom Mitt­woch die 5 Mrd. €-schwe­re Ka­pi­tal­er­hö­hung.

Im Über­nah­me­po­ker um Al­st­om (29.61 €, +5,4%) brach­te die fran­zö­si­sche Re­gie­rung ei­ne neue Va­ri­an­te ins Spiel. Ne­ben den An­ge­bo­ten von Ge­ne­ral Electric (GE) und Sie­mens (96.31 €, +0,2%) wer­de auch ei­ne ein­hei­mi­sche Lö­sung ge­prüft, er­klär­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Arn­aud Mon­tebourg. Das bis­he­ri­ge GE-An­ge­bot so­wie die bis­her be­kann­ten Vor­stel­lun­gen von Sie­mens soll der Mi­nis­ter ge­gen­über Ge­werk­schafts­krei­sen als in­ak­zep­ta­bel be­zeich­net ha­ben. Der­weil ver­län­ger­te GE die Frist, in der Al­st­om über das 12-Mrd.-$-An­ge­bot der Ame­ri­ka­ner be­fin­den soll, bis zum 23. Ju­ni.

Die voll­stän­di­ge Über­nah­me von Sca­nia (200.10 sKr., +0,8%) durch Volkswagen (192.85 €, +2,5%) ist im zwei­ten An­lauf ge­glückt. Der Au­to­bau­er kon­trol­liert rund 98% der Ak­ti­en und kann den schwe­di­schen Last­wa­gen­her­stel­ler von der Bör­se neh­men. Im ers­ten An­lauf wur­den VW zu we­nig An­tei­le an­ge­dient, wor­auf der Kon­zern die Frist ver­län­ger­te.

Die Pa­pie­re der eu­ro­päi­schen Öl­för­de­rer pro­fi­tier­ten am Mitt­woch von der An­he­bung der Öl­preis­pro­gno­se durch die Ci­ti­group. BP (507 p, unv.), To­tal (52.29 €, +0,5%), Roy­al Dutch Shell (29.07 €, +0,9%) ver­moch­ten die Ge­win­ne aber nicht zu hal­ten.

Der Braue­rei­kon­zern SABMil­ler (3327,5 p, +2,3%) ver­dien­te im En­de März ab­ge­lau­fe­nen Ge­schäfts­jahr mit 3,38 Mrd. $ 4% mehr als im Vor­jahr. Wäh­rend das Ge­schäft in den Schwel­len­län­dern brummt, brach der Ge­winn in Eu­ro­pa ein. Auch in Zu­kunft rech­nen die Bri­ten mit ei­ner ähn­li­chen Dy­na­mik. Um ge­gen die ne­ga­ti­ven Wech­sel­kurs­ef­fek­te in den Schwel­len­län­dern an­zu­kom­men, will Kon­zern­chef Alan Clark SABMil­ler wei­ter auf Ef­fi­zi­enz trim­men.

Der MSCI Asia Pa­ci­fic In­dex stieg in der Be­richts­wo­che 0,8%. Zur gu­ten Stim­mung bei­ge­tra­gen hat der vor­läu­fi­ge Ein­kaufs­ma­na­ger­index (Purcha­sing Ma­na­gers In­dex, PMI) von HSBC, der bes­ser als er­war­tet aus­fiel und auf ei­ne Sta­bi­li­sie­rung der chi­ne­si­schen Wirt­schaft hin­deu­tet.

Gros­se Be­ach­tung fand auch die Ver­ein­ba­rung Chi­nas mit Russ­land über Gas­ex­por­te. Zu den Pro­fi­teu­ren ge­hört Pe­tro­Chi­na (9.45 HK-$, +2,4% im Wo­chen­ver­gleich). Ana­lys­ten ge­hen da­von aus, dass der De­al den Ge­winn von Pe­tro­Chi­na um rund 10% er­hö­hen könn­te. Auch die Gas­ver­sor­ger Gas Hol­dings (12.90 HK-$, +9,1%) und Bei­jing Enterprises Hol­dings (71.10 HK-$, +8,1%) zäh­len zu den Nutz­nies­sern des Ge­schäfts. Die en­ge­re wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit mit Russ­land führt da­zu, dass Gre­at Wall Mo­tor (29.60 HK-$, +5,7%) künf­tig ih­re Au­tos ver­stärkt in Russ­land ver­kau­fen und dort

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