Pfi­zer blitzt bei AstraZe­ne­ca ab

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Lloyds Ban­king will sich über ein IPO von der Re­tail­toch­ter TSB tren­nen.

US-Gesundheitsbehörde FDA ver­scho­ben hat­te. Nach Aus­sa­ge von CEO Jo­han Malm­quist könn­ten die Ge­sprä­che über Qua­li­täts­be­den­ken Bus­sen nach sich zie­hen. Bay­er (105.80 €, +2,4%) klet­ter­ten auf ein neu­es All­zeit­hoch. Güns­ti­ge Ana­lys­ten­kom­men­ta­re dürf­ten sie be­flü­gelt ha­ben.

Um Ret­tungs­auf­la­gen zu er­fül­len, trennt sich Lloyds Ban­king (77.15 p, +1,4%) von der Re­tail­toch­ter TSB. Das soll über ei­nen für den Ju­ni an­ge­kün­dig­ten Bör­sen­gang ge­sche­hen, bei dem zu­nächst ei­ne 25%-Be­tei­li­gung plat­ziert wird. Die rest­li­chen An­tei­le muss Lloyds bis En­de 2015 ver­äus­sern. Com­merz­bank avan­cier­ten 4,2% auf 11.93 €. Ge­mäss ei­nem Be­richt des «Spie­gels» soll sich die deut­sche Re­gie­rung, die der­zeit 17% am In­sti­tut hält, nicht vor 2016 von ih­rer Be­tei­li­gung tren­nen wol­len. Zum ei­nen sei die Bank nach der Fi­nanz­kri­se 2008 noch nicht voll­stän­dig sa­niert. Aus­ser­dem hof­fe die Re­gie­rung auf ei­nen wei­ter stei­gen­den Ak­ti­en­kurs, um die Ver­lus­te aus der Ret­tungs­ak­ti­on zu mi­ni­mie­ren. Ent­spre­chend soll sie be­reits meh­re­re Kauf­in­ter­es­sen­ten ab­ge­wie­sen ha­ben. Die Ti­tel ita­lie­ni­scher Ban­ken wie Uni­Credit (6.28 €, +4,4%), In­te­sa San­pao­lo 2.39 €, +3,2%) und Mon­te dei Pa­schi (23.59 €, +6,6%) pro­fi­tier­ten da­von, dass die Par­tei von Pre­mier­mi­nis­ter Mat­teo Ren­zi bei den EUPar­la­ments­wah­len ei­ne deut­li­che Mehr­heit er­run­gen und die Eu­ro­skep­ti­ker im Land klar ge­schla­gen hat. Der­weil si­gna­li­sier­te EZBChef Ma­rio Draghi an ei­ner Kon­fe­renz Mass­nah­men ge­gen ei­ne mög­li­che De­fla­ti­on (vgl. Sei­te 25).

Der Ho­tel­be­trei­ber Ac­cor (37.99 €, +4,3%) er­freu­te mit dem Zu­kauf von meh­re­ren Ho­tels in der Schweiz, in Deutsch­land und in den Nie­der­lan­den für rund 900 Mio. €. In­ter­con­ti­nen­tal Ho­tels (2302 p, +3,3%) pro­fi­tier­ten von Me­dien­be­rich­ten, wo­nach die Grup­pe ei­ne 6 Mrd. £ schwe­re Kauf­of­fer­te ei­nes US-Un­ter­neh­mens als zu tief ab­ge­wie­sen ha­be.

Der fran­zö­si­sche IT-Di­enst­leis­ter Atos (63.72 €, +5,4%) will den Bran­chen­nach­barn Bull über­neh­men. Bull (4.96 €, +23,7%) no­tier­ten in der Fol­ge et­was über dem Of­fer­ten­preis für 4.90 € pro Ak­tie (vgl. Sei­te 12). Der Soft­ware­her­stel­ler Ave­va (2350 p, +8,6%) über­zeug­te im Ge­schäfts­jahr 2013/14 mit ei­nem 11% hö­he­ren Vor­steu­er­ge­winn. Daim­ler (69.56 €, +2,1%), Re­nault (69.58 €, +0,9%) und der ja­pa­ni­sche Part­ner Nis­san sol­len ei­ne Ko­ope­ra­ti­on zur Ent­wick­lung ei­nes wei­te­ren Smart-Mo­dells prü­fen.

Oh­ne Vor­ga­ben von der Wall­s­treet blie­ben die Bör­sen in Asi­en nach den Ge­win­nen vom Vor­tag oh­ne kla­re Rich­tung. Der S&P Asia 50 mit den fünf­zig gröss­ten Un­ter­neh­men in Hong­kong, Ko­rea, Sin­ga­pur und Tai­wan trat auf der Stel­le und hielt sich mit 3669,78 sehr na­he am höchs­ten Stand des Jah­res, der am Vor­tag er­reicht wur­de.

In To­kio konn­te sich der Nik­kei 225 wei­ter leicht ver­bes­sern und schloss auf dem Sie­ben­wo­chen­hoch von 14 636,52 (+1,2%), ob­wohl sich der Yen im Ver­gleich zum US-Dol­lar kaum be­weg­te. In Hong­kong ging der Hang Seng 0,1% tie­fer auf 22 944,3 aus dem Han­del. Der CSI 300 mit den drei­hun­dert gröss­ten Un­ter­neh­men vom Fest­land an den Bör­sen in Schang­hai oder Shen­zhen gab bei ei­nem Schluss­stand von 2147,38 sei­nen klei­nen Vor­tags­ge­winn ab. Bis zum Jah­res­hoch feh­len noch 8%.

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