Asi­en-Kur­se auf Jah­res­hoch

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - FRI,

Chi­ne­si­sche Ak­ti­en wer­den zum Kauf emp­foh­len.

In Mum­bai konn­te der Sen­sex das Re­kord­hoch vom Mon­tag nicht hal­ten und schloss auf 24 556,18 (–0,6%). Der Straits Ti­mes in Sin­ga­pur no­tier­te 0,1% tie­fer auf 3274,06. In Syd­ney avan­cier­te der S&P/ASX 200 auf 3274,06 (+0,3%).

Der Ko­s­pi in Seo­ul kämpft wei­ter mit der Mar­ke von 2000 Punk­ten, er fiel 1% auf 1997,63 zu­rück. Der schwers­te Wert, Samsung Elec­tro­nics, ver­lor 1,3% auf 1 407 000 Won und ent­fern­te sich wei­ter von sei­nem Jah­res­hoch. Grund wa­ren Ge­winn­mit­nah­men, nach­dem Chair­man Lee Kun-hee zwei Wo­chen nach Herz­in­farkt und No­tope­ra­ti­on wie­der das Be­wusst­sein er­langt hat­te. Die In­ves­to­ren hat­ten auf ei­nen Um­bau der Samsung-Grup­pe zu­guns­ten sei­ner drei Kin­der spe­ku­liert und da­bei die Ak­tie 8% nach oben ge­trie­ben.

Der To­pix in To­kio konn­te sei­ne ho­hen Auf­takt­ge­win­ne nicht hal­ten und rück­te we­ni­ger als 0,1% auf 1195,11 (+1,2%) vor. Es war der vier­te Ta­ges­ge­winn in Fol­ge. Auch tech­nisch sieht der In­dex nach dem Durch­stos­sen der Fünf­zig- ta­geli­nie gut aus. Ge­fragt wa­ren Fi­nanz­wer­te: Die An­tei­le der Gross­bank Su­mi­to­mo Mitsui Fi­nan­ci­al Group stie­gen 3,1% auf 4075 Yen. Die Ti­tel ge­hö­ren we­gen der ho­hen Ge­winn­mar­ge seit lan­gem zu den Aus­län­der­fa­vo­ri­ten im Ban­ken­sek­tor und ha­ben den Kurs­ein­bruch nach dem vor­sich­ti­gen Aus­blick für 2014 in­zwi­schen ver­daut. Die Va­lo­ren von Mitsui Fu­do­san ver­bes­ser­ten sich 1,6% auf 3340 Yen. Der gröss­te Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler Ja­pans ver­kün­de­te nach Bör­sen­schluss, zur Fi­nan­zie­rung sei­ner Ex­pan­si­on für bis zu 367 Mrd. Yen (3,1 Mrd. Fr.) neue Ak­ti­en aus­zu­ge­ben.

Der Shang­hai Com­po­si­te in Chi­na fiel un­ter schwa­chem Um­satz ex­akt auf den Schluss­stand der Vor­wo­che von 2034,57 zu­rück. Es war der ers­te Rück­gang seit drei Ta­gen. Trotz des nied­ri­gen Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis­ses von 7,5 für 2014 hat der In­dex seit Jah­res­an­fang 3,9% ver­lo­ren. Vor die­sem Hin­ter­grund emp­fahl BNP Pa­ri­bas nach «mas­siv schlech­tem Ab­schnei­den» die Über­ge­wich­tung von chi­ne­si­schen Ak­ti­en. Vor der Ver­öf­fent­li­chung von Ge­schäfts­zah­len am Mitt­woch ga­ben Shanxi Co­al In­ter­na­tio­nal Ener­gy Group auf 3.85 Yuan (–0,8%) nach. Sie lie­gen da­mit fürs Jahr 22% im Mi­nus. Xin­jiang Tali­mu Ag­ri­cul­tu­re (7.71 Yuan, +11,9%) und Xin­jiang Qing­song Buil­ding Ma­te­ri­als & Che­mi­cal Group (5.93 Yuan, +16,3%) re­agier­ten auf das Ver­spre­chen von Spe­zi­al­mass­nah­men für die Ent­wick­lung der süd­li­chen Pro­vinz.

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