Die Me­tho­de

Finanz und Wirtschaft - - VR-RANKING - CC

Die 150 Un­ter­neh­men, die im Ver­wal­tungs­rats-Ran­king der «Fi­nanz und Wirt­schaft» und des Ak­tio­närs­dienst­leis­ters zRa­ting an­tra­ten, konn­ten in 25 Ka­te­go­ri­en ma­xi­mal 34 Punk­te er­zie­len. Be­wer­tet wur­den die Zu­sam­men­set­zung der Gre­mi­en, die In­for­ma­ti­ons­po­li­tik, Ent­schä­di­gungs- und Be­tei­li­gungs­mo­del­le so­wie neu der Um­gang mit den Vor­schrif­ten, die die Min­der-Initia­ti­ve mit sich bringt. Ei­ni­ge Kri­te­ri­en aus dem Vor­jahr, wie die Amts­dau­er, ka­men we­gen der neu­en Rechts­la­ge nicht mehr zum Tra­gen. Die Kri­te­ri­en und die Ge­wich­tung nach Punk­ten sind ana­log zu de­nen des zRa­ting, das die Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Schwei­zer Pu­bli­kums­ge­sell­schaf­ten auf Ba­sis der Ge­schäfts­be­rich­te 2013 und der Ge­ne­ral­ver­samm­lun­gen 2014 un­ter­sucht (vgl. fuw.ch/310514-1). Ein Un­ter­neh­men er­hielt die vol­le Punkt­zahl, wenn es fünf bis neun Mit­glie­der im Ver­wal­tungs­rat ( VR) hat (1 Punkt), nicht mehr als drei Aus­schüs­se (1), die Gre­mi­ums­grös­se auf bis zu neun Per­so­nen li­mi­tiert (1), zwei Drit­tel oder mehr un­ab­hän­gi­ge Mit­glie­der hat (3), ei­nen un­ab­hän­gi­gen Prä­si­den­ten des Ver­gü­tungs­aus­schus­ses (1), der Prä­si­dent nur zwei oder we­ni­ger wei­te­re we­sent­li­che Man­da­te wahr­nimmt (1) und die Mit­glie­der kei­ne In­ter­es­sen­kon­flik­te ha­ben (3). Für sechs oder mehr VR-Sit­zun­gen pro Jahr (1), ein re­gel­mäs­si­ges in­ter­nes Re­porting an den VR (1), ei­ne un­ter­schied­li­che per­so­nel­len Be­set­zung der Po­si­tio­nen von CEO und VRP (3), ei­ne sehr gu­te In­for­ma­ti­ons­po­li­tik ge­gen­über In­ves­to­ren (2) und für den Zu­gang zum Be­schluss­pro­to­koll der Ge­ne­ral­ver­samm­lung auf der Web­site des Un­ter­neh­mens (1) gab es im Wei­te­ren vol­le Punk­te.

Eben­so, wenn die Ge­samt­ver­gü­tung des VRP 300 000 Fr. nicht über­schritt (2), wenn die Ak­ti­en­be­tei­li­gung pro Mit­glied des VR bzw. der Ge­schäfts­lei­tung (GL) grös­ser als 150 000 Fr. war (1), ein lang­fris­ti­ges VR-Ak­ti­en­pro­gramm zu­sätz­li­chen An­reiz für den lang­fris­ti­gen Er­folg des Un­ter­neh­mens bie­tet (1), hin­ge­gen kein An­reiz für den kurz­fris­ti­gen Er­folg via Op­tio­nen oder op­ti­ons­ähn­li­ches Pro­gramm be­steht (1) bzw. kei­ne Op­tio­nen aus ei­nen frü­he­ren Pro­gramm noch gül­tig und aus­üb­bar sind (1) und auf exo­ti­sche Ver­gü­tungs­kom­po­nen­ten et­wa für Steu­er­be­ra­tung (1) oder auf Zu­satz­zah­lung für Di­enst­leis­tun­gen von VR-Mit­glie­dern (1) ver­zich­tet wur­de. Se­pa­ra­te Ver­gü­tungs­mo­del­le für VR und GL (1), die Ge­samt­ver­gü­tung von VR und GL in Re­la­ti­on zum Ebit­da (2) und Trans­pa­renz (1) so­wie Ver­ständ­lich­keit (1) des Mo­dells wur­den fer­ner be­wer­tet. Ge­sell­schaf­ten, die die Vor­ga­ben der Ver­ord­nung ge­gen über­mäs­si­ge Ver­gü­tun­gen bei ko­tier­ten Ge­sell­schaf­ten ( Ve­güV) schon an der Ge­ne­ral­ver­samm­lung 2014 um­ge­setzt ha­ben (1) und sich da­für ent­schie­den ha­ben, die Ak­tio­nä­re pro­spek­tiv über den Fixlohn der Un­ter­neh­mens­spit­ze, aber rück­wir­kend über die va­ria­ble Kom­po­nen­te ab­stim­men zu las­sen (1), er­hiel­ten zu­sätz­li­che Punk­te.

Bei glei­chem Punk­te­stand gab die Un­ab­hän­gig­keit des Gre­mi­ums den Aus­schlag, ba­sie­rend auf dem pro­zen­tua­len An­teil un­ab­hän­gi­ger Mit­glie­der.

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