Wah­l­er­geb­nis in Kiew drückt Erd­öl­preis

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - SI­MON PRZIBYLLA

Das do­mi­nie­ren­de Thema an den Roh­stoff­märk­ten bleibt die Be­zie­hung zwi­schen der Ukrai­ne und Russ­land. Pu­tin hat­te be­reits vor der Prä­si­dent­schafts­wahl an­ge­kün­digt, das Wah­l­er­geb­nis zu re­spek­tie­ren. Die Markt­ak­teu­re sind ge­spannt auf die ers­ten Dia­lo­ge zwi­schen dem neu ge­wähl­ten pro­west­li­chen Prä­si­den­ten der Ukrai­ne, Pe­tro Po­ro­schen­ko, und der rus­si­schen Re­gie­rung, um die an­ge­spann­te La­ge in der Ost­ukrai­ne wei­ter zu ent­schär­fen.

Nach der Wahl star­te­te der Erd­öl­preis mit leich­ten Ver­lus­ten in die neue Han­dels­wo­che. Nord­see­öl der Sor­te Brent ver­bil­lig­te sich zwi­schen­zeit­lich auf un­ter 110 $ pro Fass. Kon­trak­te auf das ame­ri­ka­ni­sche Pen­dant WTI fie­len auf 104 $/Fass.

Das Edel­me­tall Pal­la­di­um no­tiert re­la­tiv zum Goldpreis auf dem höchs­ten Stand seit über ei­nem Jahr­zehnt. Ak­tu­ell lässt sich mit cir­ca 1,5 Un­zen Pal­la­di­um ei­ne Fein­un­ze Gold er­wer­ben. Zum Ver­gleich: Zwi­schen En­de 2008 und dem zwei­ten Quar­tal 2009 kos­te­te ei­ne Gol­dun­ze über vier Un­zen Pal­la­di­um. Seit Mit­te der ver­gan­ge­nen Woche ist der Goldpreis rück­läu­fig und lag am Frei­tag bei 1260 $. Pal­la­di­um be­fin­det sich seit Fe­bru­ar in ei­nem Auf­wärts­trend und ver­teu­er­te sich er­neut auf un­ter­des­sen 834 $ pro Un­ze. Seit Fe­bru­ar hat sich das Edel­me­tall fast 20% ver­teu­ert. Der Sil­ber­preis hält sich wei­ter­hin recht kon­stant bei cir­ca 19 $/Un­ze. Das vier­te Edel­me­tall, Pla­tin, no­tiert un­ter­halb des Jah­res­hochs von 1491 $/Un­ze.

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