Ber­til Oh­lin

Finanz und Wirtschaft - - SERIE: BERÜHMTE THEOREME -

(*1899 in Klip­pan, Süd­schwe­den, †1979 nä­he Åre, Pro­vinz Jämt­land )

Ber­til Oh­lin war ein schwe­di­scher Wirt­schafts­pro­fes­sor und Po­li­ti­ker. Er stu­dier­te in Lund und Stock­holm Ma­the­ma­tik, Sta­tis­tik und Wirt­schaft. Nach dem Li­zen­zi­at ver­brach­te er ei­ni­ge Se­mes­ter in Cam­bridge und Har­vard. Mit ei­ner Ar­beit über in­ter­na­tio­na­le Han­dels­theo­rie, die die Ba­sis für sei­ne spä­te­ren Wer­ke leg­te, pro­mo­vier­te er 1924 bei Gus­tav Cas­sel, dem Be­grün­der der Kauf­kraft­pa­ri­tä­ten­theo­rie. Von 1924 bis 1929 war er Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Ko­pen­ha­gen. Da­nach trat er die Nach­fol­ge von Eli Heck­scher an der Stock­hol­mer Han­dels­hoch­schu­le an, wo er 35 Jah­re Volks­wirt­schaft lehr­te. Für sei­ne Ar­bei­ten zum in­ter­na­tio­na­len Han­del er­hielt er zu­sam­men mit Ja­mes E. Mea­de 1977 den Wirt­schafts­no­bel­preis. Oh­lin war auch po­li­tisch ak­tiv: Er sass von 1938 bis 1970 im Par­la­ment und war 23 Jah­re Vor­sit­zen­der der Volks­par­tei, der li­be­ra­len Op­po­si­ti­ons­par­tei. 1944 bis 1945 war er Han­dels­mi­nis­ter in der Ko­ali­ti­ons­re­gie­rung un­ter der Füh­rung der So­zi­al­de­mo­kra­ten.

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