Eli Heck­scher

Finanz und Wirtschaft - - SERIE: BERÜHMTE THEOREME -

(*1879 in Stock­holm,† 1952 eben­da)

Eli Heck­scher war ein schwe­di­scher Volks­wirt und Wirt­schafts­his­to­ri­ker. Der Sohn ei­ner jü­di­schen Ban­kiers­fa­mi­lie aus Dä­ne­mark stu­dier­te Ge­schich­te und Wirt­schaft in der Uni­ver­si­täts­stadt Upp­sa­la. Ab 1904 war er As­sis­tent bei Gus­tav Cas­sel an der Stock­hol­mer Han­dels­hoch­schu­le (Stock­holm School of Eco­no­mics). Nach dem Dok­to­rat be­gann er dort als Do­zent. Zu­erst war er Pro­fes­sor für Volks­wirt­schaft und Sta­tis­tik, ab 1929 hat­te er den neu ge­grün­de­ten Lehr­stuhl für Wirt­schafts­ge­schich­te in­ne. Dort wirk­te er bis zu sei­ner Pen­sio­nie­rung 1945. Er ver­fass­te zahl­rei­che Ar­bei­ten über den Mer­kan­ti­lis­mus und an­de­re his­to­ri­sche The­men wie die Kon­ti­nen­tal­sper­re und die schwe­di­sche Wirt­schafts­ge­schich­te. 1919 schrieb Heck­scher in ei­nem sei­ner we­ni­gen theo­re­ti­schen Es­says über die Aus­wir­kung des in­ter­na­tio­na­len Han­dels auf die Ein­kom­mens­ver­tei­lung. Da­mit leg­te er die Ba­sis für das Heck­scher-Oh­lin-Theo­rem.

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