PfZ plat­ziert hal­be Mil­li­ar­de

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - MAN­FRED KRÖLLER

Dum 223 Mio. Fr. auf 558. Mio. Neu emit­tiert wur­de 13⁄ Pfand­brief­an­lei­he Se­rie 458, 2014/2029 über 305 Mio. Fr. Die Pa­pie­re er­ziel­ten Ren­di­te­auf­schlä­ge (Spreads) von 1 bzw. 5 Ba­sis­punk­ten (Bp) über Swap. An drei­mo­na­ti­gen Geld­markt-

Die GMBF-Ren­di­te sinkt er­neut. UBS warnt vor mög­li­cher Ver­kaufs­wel­le am Im­mo­bi­li­en­markt.

ie ers­te Trans­ak­ti­on des Pri­mär­mark­tes im No­vem­ber geht auf das Kon­to der schwei­ze­ri­schen Kan­to­nal­ban­ken. Sie be­glei­te­ten am Di­ens­tag ei­ne Dop­peltran­che ih­rer Pfand­brief­zen­tra­le. Auf­ge­stockt wur­de Pfand­brief­an­lei­he Se­rie 456, 2014/2024 buch­for­de­run­gen (GMBF) wur­den am Di­ens­tag 663,6 Mio. Fr. zu­ge­teilt. Es gab Ge­bo­te über 3,246 Mrd. Fr. Die Ren­di­te er­reich­te –0,111% nach zu­vor –0,107.

Die meis­ten Un­ter­neh­men in der Schweiz wol­len in den nächs­ten Mo­na­ten ih­re Be­schäf­ti­gung nur ge­ring­fü­gig ver­än­dern, teilt die Kon­junk­tur­for­schungs­stel­le (Kof) der ETH Zürich nach ih­rer jüngs­ten Un­ter­neh­mens­be­fra­gung mit. Der Kof-Be­schäf­ti­gungs­in­di­ka­tor sinkt dem­nach leicht ge­gen­über dem Vor­quar­tal und liegt jetzt bei –2 Punk­ten.

Der «Schub auf dem Ar­beits­markt» las­se zwar nach, Grund zur Sor­ge ge­be es al­ler­dings (noch) nicht, be­schwich­tigt die Kof. Die Un­ter­neh­men sei­en in der Re­gel im­mer zu­rück­hal­tend, wenn sie ih­ren ak­tu­el­len und künf­ti­gen Be­schäf­tig­ten­be­stand be­ur­tei­len. Ein ne­ga­ti­ver Wert müs­se des­halb noch nicht zwin­gend ei­nen Be­schäf­ti­gungs­rück­gang be­deu­ten.

Trotz ge­dämpf­ter Preis­ent­wick­lung steigt der UBS Im­mo­bi­li­en­bla­sen­in­dex (Swiss Re­al Esta­te Bub­b­le In­dex) wei­ter um 0,05 Punk­te auf 1,29, teilt die Gross­bank mit. Es sei der ers­te si­gni­fi­kan­te An­stieg seit Mit­te 2013 und ste­he im Kon­trast zur mitt­ler­wei­le sehr ge­dämpf­ten Preis­ent­wick- lung auf dem Ei­gen­heim­markt. Ge­rin­ge Preis­stei­ge­run­gen, er­klärt die Gross­bank, ver­rin­gern die Ri­si­ken, wenn gleich­zei­tig Ein­kom­men, Kon­su­men­ten­prei­se und Mie­ten stär­ker stei­gen. Doch im drit­ten Quar­tal wa­ren so­wohl die Haus­halts­ein­kom­men mit –0,1% als auch die Kon­su­men­ten­prei­se (–0,3%) im Ver­gleich zum Vor­quar­tal rück­läu­fig.

Re­gio­nal hö­he­re Leer­stän­de und sin­ken­de Kon­su­men­ten­prei­se hät­ten auch die Miet­preis­ent­wick­lung ins Ne­ga­ti­ve ge­dreht. So fie­len die An­ge­bots­mie­ten im Quar­tals­ver­gleich um no­mi­nal 0,5%. Die Preiss­che­re zwi­schen Kauf- und Miet­ob­jek­ten hat sich nach An­ga­ben der Bank da­mit wei­ter ge­öff­net, «was aber an­ge­sichts im­mer tie­fe­rer Op­por­tu­ni­täts­kos­ten re­spek­ti­ve tie­fer Er­trä­ge bei si­che­ren Al­ter­na­tiv­an­la­gen die In­ves­ti­ti­ons­nach­fra­ge nach Stock­werk­ei­gen­tum nicht zu dämp­fen ver­moch­te».

Die Zahl der Kre­dit­an­trä­ge bei UBS für Ob­jek­te oh­ne Selbst­nut­zung be­weg­te sich mit 18,3% al­ler An­trä­ge für Hy­po­the­kar­kre­di­te wei­ter auf stark er­höh­tem Ni­veau. An­ge­sichts der teil­wei­se sehr nied­ri­gen Miet­ein­kom­mens­ren­di­ten sei­en bei sol­chen In­ves­ti­tio­nen Wert­ver­lus­te bei ei­ner Nor­ma­li­sie­rung der Ka­pi­tal­kos­ten pro­gram­miert, warnt UBS. Bei ei­ner Trend­wen­de der Zin­sen dürf­ten vie­le In­ves­to­ren ihr Ka­pi­tal in An­la­gen um­schich­ten, mit de­nen sich ein hö­he­rer Er­trag er­wirt­schaf­ten lässt. Das könn­te am Im­mo­bi­li­en­markt ei­ne Ver­kaufs­wel­le aus­lö­sen.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.