Füh­rungs­wech­sel steht be­vor

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM - GA

In neun Mo­na­ten wird CEO Jür­gen St­ei­ne­mann die Füh­rung des Kon­zerns ab­ge­ben. An wen ist noch nicht be­kannt. Fest steht, dass er sei­nen Elan und sei­ne stra­te­gi­schen Fä­hig­kei­ten dem Un­ter­neh­men als Vi­ze­prä­si­dent des Ver­wal­tungs­ra­tes zur Ver­fü­gung stel­len wird. Denn sei­ne Wahl durch die Ge­ne­ral­ver­samm­lung im De­zem­ber ist ge­wiss. Der Rück­tritt aus der ope­ra­ti­ven Lei­tung über­rascht, weil St­ei­ne­mann die­se Auf­ga­be mit vol­lem Ein­satz und Herz­blut wahr­nimmt und sei­ne Freu­de dar­an auch im­mer wie­der be­kun­det. Zu kurz ge­kom­men ist da­bei die Fa­mi­lie, und das soll sich än­dern.

Der 56-Jäh­ri­ge sieht sich als ak­ti­ven Ver­wal­tungs­rat, der «in die Auf­sichts­funk­ti­on hin­ein wach­sen muss, ge­nau­so wie ich die Ge­schäfts­lei­tung zu er­ler­nen hat­te». So­lan­ge er gleich­zei­tig CEO ist, wird St­ei­ne­mann in kei­nem Aus­schuss Ein­sitz neh­men. Er freut sich aber, den vie­len Ide­en zur Wei­ter­ent­wick­lung Bar­ry Cal­le­bauts als Ver­wal­tungs­rat zur Durch­set­zung zu ver­hel­fen und sich in der Ta­l­ent­su­che und -för­de­rung zu en­ga­gie­ren. Ob­wohl der Scho­ko­la­de­kon­zern nicht die ein­zi­ge Wir­kungs­stät­te blei­ben soll, will St­ei­ne­mann nicht zum Man­da­te­samm­ler wer­den. Da­für ist er zu ger­ne vor­ne an der Front da­bei.

Bar­ry Cal­le­baut hat die Su­che nach ei­nem Nach­fol­ger ein­ge­lei­tet, ex­tern wie in­tern. St­ei­ne­mann wird auf Wunsch von VRPrä­si­dent Andre­as Ja­cobs in den Pro­zess in­vol­viert sein.

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