EGW, CAF und BCI am Markt

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - OB­LI­GA­TIO­NEN SCHWEIZ MAN­FRED KRÖLLER

Na­mens der Emis­si­ons­zen­tra­le für ge­mein­nüt­zi­ge Wohn­bau­trä­ger brach­te die Zürcher Kan­to­nal­bank (ZKB) am Mitt­woch zwei Auf­sto­ckun­gen un­ter: ¾% Se­rie 49, 2014/2024 um 50,6 Mio. Fr. auf 125,2 Mio. so­wie 11⁄ Se­rie 50, 2014/2029 um 52,3 Mio. Fr. auf 171,4 Mio. Die bei­den Tran­chen wur­den mit Ren­di­te­ab­schlä­gen von 10 bzw. 8 Ba­sis­punk­ten (Bp) un­ter Swap-Mit­te ge­preist.

Im Aus­lands­seg­ment mel­de­te sich am Mitt­woch die la­tein­ame­ri­ka­ni­sche Ent­wick­lungs-

Die Emis­si­ons­zen­tra­le stockt auf, die zwei Latein­ame­ri­ka­ner plat­zie­ren neue An­lei­hen.

bank Cor­por­a­ción An­di­na de Fo­men­to zu­rück. Cre­dit Suis­se (CS) und UBS plat­zier­ten 11⁄ CAF 2014/2028 über 225 Mio. Fr. Die von Moo­dy’s mit Aa3 und von Stan­dard and Poor’s (S&P) mit AA– be­wer­te­te CAF zahl­te ei­nen Spre­ad von 42 Bp. BNP und UBS be­glei­te­ten am Don­ners­tag Ban­co de Cre­di­to e In­ver­sio­nes 2014/2018 über 150 Mio. Fr. Die chi­le­ni­sche Bank zahl­te ei­nen Spre­ad von 75 Bp über Swap.

In der Schweiz be­we­gen sich die Prei­se nicht. Der Kon­su­men­ten­preis­in­dex lag im Ok­to­ber un­ver­än­dert bei 99,1 ( De­zem­ber 2010 = 100) aus. Im Ver­gleich zum Vor­jahr er­gibt das ei­ne «Teue­rung» von 0%, teilt das Bun­des­amt für Sta­tis­tik mit. Im Sep­tem­ber hat­te die Jah­res­ra­te –0,1% und im Ok­to­ber 2013 –0,3% be­tra­gen. Die Ge­schäfts­la­ge der Un­ter­neh­men in der Schweiz hat sich im Ok­to­ber merk­lich ab­ge­kühlt, stellt die Kon­junk­tur­for­schungs­stel­le Kof in ih­rer Ok­to­ber-Um­fra­ge fest. Da­ge­gen sei­en die Un­ter­neh­men zur Ge­schäfts­ent­wick­lung in den nächs­ten sechs Mo­na­ten un­ver­än­dert «ver­hal­ten zu­ver­sicht­lich». Ver­schlech­tert hat sich auch die Kon­su­men­ten­stim­mung, mel­det das Staats­se­kre­ta­ri­at für Wirt­schaft (Se­co). Der Stim­mungs­in- dex fiel im Ok­to­ber auf –11, un­ter den lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt. Die Su­bin­di­zes zur Wirt­schafts­ent­wick­lung, zur Ar­beits­platz­si­cher­heit und der Ar­beits­lo­sen­quo­te hät­ten sich im Be­richts­mo­nat gar «si­gni­fi­kant ver­schlech­tert».

Der Bun­des­rat hat die Ver­ord­nung über den Fi­nanz- und Las­ten­aus­gleich (FiLaV) ver­ab­schie­det, wel­che die Aus­gleichs­zah­lun­gen 2015 fest­legt und am 1. Ja­nu­ar in Kraft tritt. Als ei­ne der wich­tigs­ten Än­de­run­gen wech­selt der Tes­sin wie­der zur Grup­pe der «res­sour­cen­schwa­chen» Kan­to­ne, die Zu­wen­dun­gen vom Bund (ver­ti­ka­ler Aus­gleich) und den «res­sour­cen­star­ken» Kan­to­nen (ho­ri­zon­ta­ler Aus­gleich) er­hal­ten. Der Bund und die er­trags­star­ken Kan­to­ne stel­len 2015 zu­sam­men 3,825 Mrd. Fr. zur Ver­fü­gung. Ein­schliess­lich Son­der­las­ten und Här­teaus­gleich wer­den im nächs­ten Jahr 4,91 Mrd. Fr. an Aus­gleich ge­zahlt.

Seit 2002 hat der Bund die ei­ge­nen Schul­den sta­bi­li­siert bzw. im Ver­hält­nis zum Brut­to­in­land­pro­dukt (Bip) ge­senkt – nicht zu­letzt dank der seit 2003 wirk­sa­men Schul­den­brem­se, be­tont die Eid­ge­nös­si­sche Fi­nanz­ver­wal­tung (EFV). En­de 2013 be­tru­gen die Bun­des­schul­den noch 111,6 Mrd. Fr., En­de 2014 dürf­ten es schät­zungs­wei­se nur noch 108,6 Mrd. Fr. sein. 2002 stand der Bund noch mit 122,4 Mrd. Fr. in der Krei­de. Der Be­trag er­höh­te sich bis 2005 noch leicht auf 130 Mrd. Fr., da­nach ging es berg­ab. Die Schul­den­quo­te sank von 27,2% des Bip (2005) auf 18,5% En­de 2013.

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