No­var­tis

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Der Phar­ma­rie­se aus Ba­sel hat eben­so wie Lo­kal­ri­va­le Ro­che die Di­vi­den­de ste­tig er­höht. Leg­ten die Aus­schüt­tun­gen seit 2003 jähr­lich knapp 9% zu, stie­gen die Ge­win­ne nur um 3% (vgl. Gra­fik 3). Die Aus­schüt­tungs­quo­te ver­dop­pel­te sich bei­na­he in den letz­ten zehn Jah­ren auf rund 67%. Dies ist un­pro­ble­ma­tisch, be­trägt die Net­to­ver­schul­dung nur et­wa 12% des Ei­gen­ka­pi­tals. Ra­ting­agen­tu­ren at­tes­tie­ren No­var­tis das zweit­höchs­te Ra­ting AA. No­var­tis hat nur ei­ne An­lei­he in Fran­ken aus­ste­hend, die mit Fäl­lig­keit 2015 seit zwei Jah­ren un­ter dem ri­si­ko­lo­sen Zins ren­tiert. Ro­che stei­ger­te die Aus­schüt­tungs­quo­te seit 2003 auf 60% und wird von Moo­dy’s leicht schwä­cher als No­var­tis ein­ge­schätzt. Die Fran­ken­an­lei­he von Ro­che mit Fäl­lig­keit 2018 ren­tiert mit 0,3% leicht über dem ri­si­ko­lo­sen Zins. Die Di­vi­den­den­ren­di­ten der Ak­ti­en bei­der Un­ter­neh­men sind stark ge­sun­ken und be­tra­gen mitt­ler­wei­le noch 2,7%. Die Aus­sich­ten auf wei­ter stei­gen­de Dividenden spre­chen aber nach wie vor für En­ga­ge­ments in Ro­che und No­var­tis.

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