Lindt & Sprüng­li

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Der Scho­ko­la­de­pro­du­zent stei­ger­te die Di­vi­den­de über die letz­ten zehn Jah­re um bei­na­he 17% jähr­lich. Im sel­ben Zei­t­raum stieg der Ge­winn pro Ak­tie um 9% pro Jahr (vgl. Gra­fik 5). Die Aus­schüt­tungs­quo­te hat sich seit 2003 bei­na­he ver­dop­pelt und be­trägt in­zwi­schen 49% – im­mer noch we­ni­ger als die aus­ge­wähl­ten Ver­gleichs­wer­te. Ent­spre­chend ist die Di­vi­den­den­ren­di­te mit 1,4% nied­rig. Die Bi­lanz­qua­li­tät ist aus­ser­or­dent­lich gut. Die li­qui­den Mit­tel so­wie die kurz­fris­ti­gen fi­nan­zi­el­len An­la­gen über­stei­gen die ver­zins­li­chen Ver­pflich­tun­gen. Die Fran­ken­an­lei­he mit ei­ner Lauf­zeit bis 2020 ren­tiert 0,5%, die­je­ni­ge bis 2024 0,9%. Dies ist knapp über dem ri­si­ko­lo­sen Zins. Die Pa­pie­re von Lindt & Sprüng­li sind ge­mäss Astel­lon Ca­pi­tal Part­ners hoch be­wer­tet. Das zy­kli­sche KGV der Na­men­ak­ti­en be­fin­det sich mit 56 über dem lang­jäh­ri­gen Schnitt von 42. Ge­mäss Astel­lon muss das Un­ter­neh­men die Po­li­tik mit wach­sen­den Aus­schüt­tun­gen fort­füh­ren, um nicht zu ent­täu­schen. Die Aus­sich­ten da­für sind ge­ge­ben.

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