«Chan­cen wahr­neh­men»

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - AS

Über ei­nes muss­ten sich die Ak­tio­nä­re nie Sor­gen ma­chen: die Bi­lanz von Pa­nal­pi­na. Der ho­he Net­to-Cas­hbe­stand hilft, den Um­bau des Un­ter­neh­mens vor­an­zu­trei­ben, oh­ne dass sich das Ma­nage­ment über die Fi­nan­zie­rung Ge­dan­ken ma­chen müss­te.

«Lang­fris­tig ist es aber nicht un­ser Be­stre­ben, über­schüs­si­ge Mit­tel in der Bi­lanz zu hor­ten», be­tont Fi­nanz­chef Ro­bert Er­ni. Den Be­darf an Be­triebs­ka­pi­tal be­zif­fert er auf un­ge­fähr 200 Mio. Fr. Der Cas­hbe­stand sum­miert sich der­zeit auf et­wa 350 Mio. Fr. net­to. Ob Pa­nal­pi­na die künf­tig «hof­fent­lich sta­bi­len» Cash­flows in Form er­höh­ter Dividenden den Ak­tio­nä­ren zu­rück­ge­be oder al­len­falls Ak­ti­en­rück­käu­fe ge­macht wür­den, dar­über wer­de erst ent­schie- den, wenn das Un­ter­neh­men be­wie­sen ha­be, ei­ne nach­hal­tig hö­he­re Pro­fi­ta­bi­li­tät zu er­wirt­schaf­ten. Die Fra­ge dürf­te al­so frü­hes­tens in zwei Jah­ren aktuell wer­den. Bis auf wei­te­res bleibt die Di­vi­den­den­ren­di­te von Pa­nal­pi­na mit 2% für 2015 deut­lich be­schei­de­ner als die von Küh­ne + Na­gel (4,5%).

Und wann wird Pa­nal­pi­na die Kraft ha­ben, Über­nah­men zu be­wäl­ti­gen? Ak­qui­si­tio­nen sind laut dem Fi­nanz­chef der­zeit kein The­ma, das Ma­nage­ment sei «durch an­de­re The­men voll ab­sor­biert». An­der­seits wird er­war­tet, dass der Markt für Trans­port­lo­gis­tik mit­tel­fris­tig wie­der mehr kon­so­li­diert – «dann wol­len wir so weit sein, Chan­cen wahr­zu­neh­men». Bei Ge­le­gen­heit kön­ne das auch schon vor 2017 der Fall sein.

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