An­grei­fer

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Vom Er­folg der ZTE kün­den die Pro­ble­me der Ri­va­len: Al­ca­tel-Lu­cent, Erics­son oder No­kia – die hie­si­gen Netz­aus­rüs­ter ste­hen im Vi­sier der Chi­ne­sen. Die­se über­zeu­gen Kun­den aus der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­dus­trie mit güns­ti­gen Prei­sen, aber zu­neh­mend auch mit Qua­li­tät. Im Hei­mat­markt hat das Un­ter­neh­men ei­nen Markt­an­teil von rund 25% und soll­te vom wei­te­ren Aus­bau der Mo­bil­funk­net­ze pro­fi­tie­ren. Doch ZTE ist mehr: So ver­kauft das Un­ter­neh­men auch Smart­pho­nes und zielt ver­mehrt auf die Märkte aus­ser­halb Chi­nas. Da­bei steht ZTE je­doch in star­ker Kon­kur­renz zu Xiao­mi und Le­no­vo, die eben­so in west­li­chen Län­dern wach­sen wol­len. Das KGV 2015 liegt bei 15 – das ist nicht mehr un­be­dingt güns­tig, al­ler­dings se­hen die Wachs­tums­per­spek­ti­ven noch im­mer gut aus. In­ves­to­ren, de­ren Port­fo­lio Ri­si­ko ver­trägt, kön­nen Po­si­tio­nen in dem Wert auf­bau­en.

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