Re­gu­lie­rung

Finanz und Wirtschaft - - FINANZ - MH/TW

Ein Reiz­wort für den Fi­nanz­platz Schweiz ist die Re­gu­lie­rung – und das nicht erst seit ges­tern. «Re­gu­lie­rungs­pro­zess und -um­set­zung» ist denn auch der Auf­ga­ben­be­reich ei­ner wei­te­ren Un­ter­grup­pe der Ex­per­ten­grup­pe Bru­n­et­ti. Hier kann da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass sich die Mit­glie­der (ein­mal mehr) mit den Stich­wor­ten Über­re­gu­lie­rung, Un­ter­re­gu­lie­rung und Swiss Fi­nish be­fasst ha­ben.

Auch hier hat die in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lung in der Schwei­zer Fi­nanz­bran­che in den ver­gan­ge­nen Jah­ren al­ler­dings zu ei­nem Um­den­ken ge­führt, was in den Schluss­be­richt ein­flies­sen wird. Vor der Fi­nanz­kri­se galt ei­ner­seits ein leich­ter, wenn mög­lich auf Selbst­re­gu­lie­rung ba­sier­ter An­satz als op­ti­mal. Oder die Re­gu­lie­rung wur­de mit ei­nem Swiss Fi­nish be­wusst an­spruchs­vol­ler for­mu­liert als im Aus­land.

Heu­te geht es wenn im­mer mög­lich dar­um, die Re­gu­lie­rungs­pro­zes­se und die Um­set­zung der Re­gu­lie­rung so zu ge­stal­ten, dass sie völ­lig kom­pa­ti­bel sind mit dem in­ter­na­tio­na­len Um­feld. Ab­wei­chun­gen vom in­ter­na­tio­na­len Stan­dard kön­nen be­wir­ken, dass den Fi­nanz­dienst­leis­tern mit Be­zug auf den Markt­zu­gang Nach­tei­le er­wach­sen. Das neue Prin­zip heisst Le­vel Play­ing Field. Man darf ge­spannt sein, ob die Ar­beits­grup­pe sich be­züg­lich Po­si­tio­nie­rung der Schweiz et­was Hand­fes­tes ein­fal­len lässt und in­wie­fern die Über­le­gun­gen über das Le­vel Play­ing Field hin­aus­ge­hen.

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