Markt­zu­tritt

Finanz und Wirtschaft - - FINANZ - TW

Die Be­deu­tung des Markt­zu­tritts stuf­te die Ex­per­ten­grup­pe als zeit­lich und in­halt­lich prio­ri­tär ein. Des­halb wur­de dar­über im Mai ein Zwi­schen­be­richt er­stellt. Oh­ne un­ver­züg­li­chen Dia­log mit den Part­ner­län­dern in- und aus­ser­halb der EU so­wie der EU selbst und der ak­ti­ven Su­che nach Lö­sun­gen wer­de sich der Zu­tritt zu wich­ti­gen Märk­ten im Aus­land ver­schlech­tern. Dem Bun­des­rat wur­den des­halb vier Emp­feh­lun­gen ge­macht:

Die Schweiz soll mit wich­ti­gen Län­dern in­ner- und aus­ser­halb der Eu­ro­päi­schen Uni­on bi­la­te­ra­le Ver­hand­lun­gen zur Ver­bes­se­rung des Markt­zu­gangs für den Fi­nanz­sek­tor vor­be­rei­ten oder wei­ter­füh­ren. Dies kön­ne auch im Rah­men ei­nes Über­gangs zum AIA er­fol­gen.

Die Vor- und Nach­tei­le ei­nes sek­t­o­ri­el­len Ab­kom­mens mit der EU über Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen sol­len ver­tieft ana­ly­siert und sei­ne Mach­bar­keit ab­ge­klärt wer­den. Zu­dem soll das An­lie­gen des Markt­zu­tritts ge­gen­über der EU im Kon­text ei­nes Über­gangs zum au­to­ma­ti­schen In­for­ma­ti­ons­aus­tausch ein­ge­bracht wer­den.

Das An­lie­gen des Markt­zu­tritts soll in den Fi­nanz­dia­lo­gen mit Part­ner­län­dern stan­dard­mäs­sig trak­tan­diert wer­den. Zu er­gän­zen sei­en sol­che Tref­fen durch Kon­tak­te der Fi­nanz­bran­che mit den Part­ner­län­dern.

Die Fi­nanz­bran­che soll prü­fen, wie im Aus­land bes­ser auf die Stand­ort­vor­tei­le und die Re­gu­lie­rung des Fi­nanz­plat­zes Schweiz hin­ge­wie­sen wer­den kann.

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