Buf­fett, Ro­gers & Co.

Finanz und Wirtschaft - - PRAKTIKUS/PORTRÄT - MAR­CO GWER­DER,

Je­dem von Ih­nen wer­den die Na­men War­ren Buf­fett und Jim Ro­gers ein Be­griff sein. So­gar ab­seits der Fi­nanz­in­dus­trie sind die­se bei­den wohl be­kann­tes­ten In­ves­to­ren der Neu­zeit ein Be­griff. Zu die­sem Ruhm schaff­ten es bei­de durch ge­wal­ti­ge Ge­win­ne an den Märk­ten. Kein Wun­der die­nen sie Tau­sen­den von In­ves­to­ren als Vor­bild. Sie hän­gen ge­ra­de­zu an ih­ren Lip­pen, wenn die Gu­rus über ih­re Er­fah­run­gen, Mei­nun­gen oder gar ak­tu­ells­te Tra­des spre­chen. Doch trotz der un­zähl­ba­ren Nach­ah­mer scheint kei­ner die Ge­schich­te ein zwei­tes Mal schrei­ben zu kön­nen.

Of­fen­bar steckt hin­ter dem Er­folg die­ser Per­so­nen mehr als bloss ei­ne An­la­ge­stra­te­gie und die «gu­te Na­se». Ei­ne der wich­tigs­ten Ei­gen­schaf­ten ist wohl die Fä­hig­keit, ei­ne An­la­ge­stra­te­gie um­zu­set­zen. Gera­de ei­ne frem­de Stra­te­gie, die meis­tens nicht zu den ei­ge­nen Nei­gun­gen passt, ist be­son­ders schwer an­zu­wen­den. An­dern­falls gä­ben sol­che In­vest­ment­le­gen­den nicht der­art frei­mü­tig ih­re Stra­te­gi­en und Ide­en preis. So­mit dürf­te die cha­rak­ter­li­che Stär­ke, an die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten – in gu­ten so­wie schlech­ten Zei­ten – zu glau­ben, ei­nen wich­ti­gen Platz im Kom­pe­ten­zen­port­fo­lio ein­neh­men. Bei Kurs­ver­lus­ten sind die Selbst­zwei­fel meist nicht weit. Dann gilt es, Stär­ke zu zei­gen und sich nicht von frem­den Mei­nun­gen be­ein­flus­sen zu las­sen. Sie se­hen, gera­de in die­sem Aspekt un­ter­schei­den sich die bei­den ge­nann­ten Her­ren per se dia­me­tral von ih­ren Fol­lo­wern. Üb­ri­gens be­deu­tet «Stär­ke» auch zu er­ken­nen, wenn man sich mit ei­nem In­vest­ment ver­tan hat.

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